Aktuelles


06.11.2016 - Miriam Feyhl und Thomas Dörr auf St. Martins Spuren

Wenn die Uhren gerade wieder auf die Winterzeit umgestellt wurden und Eltern mit ihren Kindern durch die Straßen laufen und eine kleine, bunte, leuchtende Laterne mit sich tragen, dann ist wieder Sankt-Martin-Zeit. Traditionell findet dann das Martinus-Weinfest im schönen Ort St. Martin in der Südpfalz statt. Parallel startete hier als stimmungsvolles Laufereignis der 38. Martinslauf am 05.11.2016 in der Ortsmitte. Die Strecke von 7,8 km teilt sich in 6 kurzweilige und von Zuschauern anfeuernde Runden auf.
Eine einzelne Runde lässt sich in etwa so beschreiben: Steil Berg auf - dann eine kurze ebene Strecke - ein erneuter kleiner Anstieg - dann steil Berg ab - und zum Rundenende ein flaches Stück durch den Ort zum erneuten Anstieg für die nächste Runde.
Der Funke zwischen den Weinfest Besuchern, den Läufern und den tollen Helfern ist mit viel Spaß auf jeden Fall übergesprungen. Mit zwei Treppchen Plätzen in unseren Altersklassen konnten wir noch nebenbei den ESV in St. Martin gut vertreten. Einen lieben und herzlichen Dank an unsere Mutter (Ilonka). Sie war vor, während und nach dem Lauf unser fleißiger Helfer. Lieben Dank :-) (Text: Miriam Feyhl, Thomas Dörr, Fotos: Ilonka Dörr)
Abschließend die Platzierungen:
1. W30 Miriam Feyhl
3. M30 Thomas Dörr

 


03.11.2016 - Sonja Herbs emotionale Marathon-Premiere

Frankfurt Marathon – This is your day!

 

Marathon, das sind wie jeder weiß, 42,195 km.  Für mich waren das 42,195 km voller Emotionen und Eindrücke. Der 35. Frankfurt Marathon sollte mein Marathon-Debüt sein. Vor einem Jahr meldete ich mich an und bereitete mich akribisch darauf vor.  Die Vorbereitung war verbunden mit Schmerzen und vielen Tränen, aber nichts hielt mich davon ab, an diesem einen Tag meinen Traum vom Marathon zu erfüllen.
Der 30.10.16 zeigte sich von seiner allerschönsten Seite – strahlend blauer Himmel und Sonne pur.
Es war Wahnsinn, wie viele Leute mich in der Festhalle vor dem Start angesprochen und mir Glück gewünscht haben.  Ich hatte ja eigens für diesen Tag ein T-Shirt an, wo es gelb auf blau stand ;-).  My 1st Marathon. Meine Eltern begleiteten mich an diesem besonderen Tag, sollten sie doch bei meinem ersten Marathon dabei sein.
Gestartet wurde in 6 Blöcken und zwei Wellen. Vorab natürlich die Elite-Läufer. Ich sah so viele bekannte Gesichter und kurz vorm Start sogar Alex und Martina, was mich sehr gefreut hatte. Im Startblock unterhielt man sich etwas, ringsherum war die Stimmung super.  Um 10.10 Uhr setzte sich die zweite Welle in Richtung Start in Bewegung. Jubelnde Zuschauer begleiteten uns. Es ging los... 42,195 km lagen nun vor mir. Es ging zunächst durch die Innenstadt, vorbei an der Hauptwache, Fressgass, Opernplatz bis man den Main das erste Mal auf der alten Brücke überquerte. Bis km 16 konnte ich mich gut an den Zugläufern mit ihren gelben Luftballons halten, doch irgendwann waren sie verschwunden.  Nun gut, ich hatte dieses Paceband mit Zeiten von Asics und konnte mich da gut orientieren.  Ich weiß nicht, wie oft ich meinen Namen an dem Tag gehört hatte und immer den Satz:  Du schaffst das! Das Publikum am Rand war echt klasse.  Natürlich gab es auch einsamere Passagen zu laufen, aber wir waren ja nicht allein, ringsherum waren so viele Läufer, ich hatte es nicht als enttäuschend empfunden, dass nicht überall Trubel war.  In Niederrad spielte eine Band „Gonna fly now“ von Rocky und die erste Gänsehaut machte sich breit.  Alle 5 km gab es Versorgungsstände, das war auch aufgrund des warmen Wetters sehr gut. Von überall her ertönte Musik. Langeweile kam nicht eine Sekunde auf. Bei km 24 ging es wieder über den Main. Auf der Schwanheimer Brücke kam Christian Kellermann von hinten und begleitete mich. Ich war froh, dass jemand, den ich kannte, mit mir lief. Alleine fühlte ich mich nicht, aber es war doch sehr kurzweilig sich unterhalten zu können.  Kurz vor km 28 musste ich trotz allem ein Dixi aufsuchen. Ich verlor hier leider Zeit, aber das war mir egal in dem Moment.  Erleichtert konnte ich weiterlaufen und bei km 30 traf ich Christian wieder.  Für viele eine magische Zahl: km 30. Ab da sah ich viele Läufer nur noch gehen oder am Rand stehen, die versuchten ihre Krämpfe durch Dehnen zu bekämpfen. Weiter einfach nur weiter sagte ich. Das kleine Teufelchen auf der Schulter hatte keine Chance:  Sei ruhig, ich laufe und zwar bis ins Ziel, Du hast keine Chance!  Die Mainzer Landstraße fing da an – 4 km lange geradeaus.  4 km, wo kaum Zuschauer waren!  Immer mehr Läufer resignierten am Rand, ich lief weiter, Christian erzählte von seinen bisherigen Marathons und schwupps war diese etwas nervige Passage bei km 34 geschafft.  Wir waren im einstelligen Bereich bis in Ziel. Vorbei an Baustellen ging es an Jochen Heringhaus vorbei, der uns namentlich erwähnte. Wir nahmen eine Kurve und was lag vor uns? Die Festhalle. Das war schon etwas gemein, lagen doch noch 6 km vor mir. Egal dachte ich, ab durch die Mitte und weiterlaufen.  Christians Freundin stand am Rand und feuerte uns an, viele Läufer standen schon mit ihren Medaillen da. Es ging weiter. Weiter wieder in die Innenstadt. Kurz vor der Hauptwache stand eine riesige Trommlergruppe. Das war der absolute Wahnsinn.  Kurz nach km 39 ging mein Blick nach links. Dort lag ein Läufer, der von anderen Menschen reanimiert wurde. Ich war in diesem Moment wie erstarrt, lief aber weiter und hoffte nur, dass er es schaffen würde. Das war kein schönes Bild. Leider ist der Mann noch im Krankenhaus verstorben, wie man am nächsten Tag durch die Medien erfahren hatte.  Wir liefen weiter, die Stimmung war etwas gedrückt die nächsten Meter. Immer mehr Läufer sah ich die nicht mehr weiterlaufen konnten so kurz vor dem Ziel.  Meine Beine waren schwer, aber ich lief weiter. Nicht mehr weit und ich habe es geschafft.  Die Zuschauer am Rand wurden - je näher man zum Ziel lief - mehr und feuerten uns alle an. Wir bogen auf die Friedrich-Ebert-Anlage. Endspurt.  Eine Kurve und der Eingang der Festhalle lag vor mir. Christian hielt den Moment des Zieleinlaufs auf einem Handyvideo fest.  Als ich die Festhalle und den roten Teppich betrat, riss ich vor Freude die Arme hoch.  Ich lief den Teppich entlang Richtung Zieltor. Ich hatte das Gefühl, ich laufe da ganz alleine und dachte ich schwebe, alle Schmerzen waren verflogen, das pure Glücksgefühl hatte mich erfasst.  Ich stoppte im Ziel meine Uhr und die Tränen der Freude stiegen auf. In diesem Moment hörte ich „Chariots of Fire“ von Vangelis. Gänsehaut pur!  Ich hatte es geschafft.  Ich hatte meinen ersten Marathon gefinished.  Ich war einfach nur überwältigt. Glücklich nahm ich meine verdiente Medaille in Empfang!
Dieser Tag gehört zu einem der schönsten, den ich je erlebt habe. Voller Emotionen. Voller Eindrücke. Ich weiß jetzt schon, dass es nicht mein letzter Marathon sein wird. Der erste Marathon eines Läufers wird immer einmalig und besonders bleiben und so war dies auch für mich. Ich habe alles richtig gemacht und hab mich von meinem Ziel, gesund ins Ziel zu kommen nicht abbringen lassen. Die Zeit war Nebensache von Anfang an und das war gut so. Ich machte mir selbst keinen Druck.  42,195 km zu schaffen - das war mein Ziel!
Ich bin einfach nur glücklich und kann sagen: Ich bin ein Marathon-Finisher! (Text: Sonja Herb)

 


03.11.2016 - ESV mit Klaus Fischer und Dominique Helfenfinger beim Swiss City Marathon Lucerne

Der Swiss City Marathon Lucerne zog in diesem Jahr die ESV'ler Klaus Fischer und Dominique Helfenfinger in die schönste Stadt der Zentralschweiz. Beide nahmen den Halbmarathon in Angriff und finishten mit einem entspannten Lächeln im Gesicht. Next year again! Einen Beitrag zum Swiss City Marathon Lucerne findet ihr unter www.laufticker.de


21.10.2016 - Herbstlauf rund um den Jägerweiher ein gutes Pflaster für das ESV-Laufteam

Klasse Resultate für das ESV-Laufteam beim Herbstlauf rund um den Jägerweiher:

 

1,3 km Kids-Race
2. Helfenfinger, Mischa
3. Helfenfinger, Nikolaj

 

5 km
männlich
6. Hinkel, Christoph 20:19.5
19. Helfenfinger, Dominique 23:54.0
24. Fischer, Klaus 24:50.7
30. Stanislaus, Alexander 26:36.9
34. Schneider, Bernhard 27:25.2

 

weiblich
7. Kappes, Susanne 29:05.5
7. Beck-Papadopoulos, Rosemarie 29:05.5
10. Jacek, Petra 29:26.4
14. Rieger, Regina 34:54.4
16. Schlösser, Daniela 35:11.5


17.10.2016 - ESV international - Martin Jeck Auf Mallorca am Start

 Einer meiner letzten Läufe in diesem Jahr führte mich nach Palma de Mallorca. Ich nutze dieses Großevent mit 10.000 Startern, um meine Form über 10 km zu testen. Die Strecke verläuft von der Kathedrale La Seu etwa 5 km entlang des Passeo Maritimo bis an den Hafen und wieder retour. Und wer die Insel ein wenig kennt, dem sollte nicht entgangen sein, dass profilierte Passagen nicht unüblich sind. So auch auf diesem Streckenverlauf. Nach etwa 4 km müssen die Läufer einen kleinen Anstieg bis zur Wendemarke meistern, um dann Richtung La Seu aufzubrechen. Die Streckenführung kam mir trotz Wendemarke sehr kurzweilig und abwechslungsreich vor. Durch den Anstieg an der Wendemarke ist die Strecke nicht wirklich bestzeitengeeignet. Das stand für mich auch nicht im Vordergrund. Mit meinen 40:41 min war ich durchaus zufrieden und konnte mein Ziel unter die Top 50 zu laufen erreichen. Am Ende konnte ich mich über Rang 39, ganz viel warme Sonnenstrahlen und eine tolle Finishermedaille freuen. Der Palma Marathon mit diesem besonderen Flair der Inselhauptstadt ist absolut eine Reise wert. (Text & Fotos: Martin Jeck)

 


17.10.2016 - Trio beim Sterntaler-Spendenlauf

„Mit jedem Schritt Gutes tun", unter diesem Motto starteten Regina, Martina und ich am 01. Oktober beim 3. Spendenlauf zugunsten des Kinderhospizes Sterntaler. Zwischen 10:00 und 19:00 ging es darum, so viele Runden wie möglich im MTG-Sportstadion zu laufen. Selbst gesuchte Sponsoren spendeten pro gelaufene 400-Meter-Runde einen vorab festgelegten Betrag. Insgesamt 190 Läufer und Läuferinnen jeden Alters erliefen zusammen 3898 Runden, was 1559 km entspricht und eine Spendensumme von knapp 30 000,- € ergab. Die jüngste Läuferin war gerade mal 16 Monate alt und begann erst vor 2 Monaten zu laufen. Ein mutiger, aber auch großzügiger Spender stellte 500,- € in Aussicht, wenn sie eine Runde laufen würde. Sinja gab alles und erlief den Betrag 😊 (Text: Alex Schwarz)

 


10.10.2016 - ESV in Maxdorf gut Vertreten

Um beim Engelhorn-Sports-Mizuno-Laufcup einen Pulli mit den Tourdaten zu bekommen, muss man an mindestens drei Läufen teilnehmen. Aus diesem Grund stand am 8.10. der Gemüselauf in Maxdorf für mich auf dem Programm. Mit Lex Dex, Martina, Alex, Susanne, Petra, Michael und mir war der ESV gut vertreten. Anmeldung, Startnummernausgabe und auch Verpflegung waren in der Waldsporthalle. Der Start war einige hundert Meter weg am Carl-Bosch-Haus und das Ziel befand sich auch nicht direkt an der Waldsporthalle.
Die Strecke ging fast komplett durch den Wald und führte zweimal über Brücken. Dreiviertel der Strecke wurde auf Waldboden gelaufen, der restliche Teil auf asphaltierten Wegen.  Die Streckenposten der TSG Maxdorf feuerten die Läufer auf der gesamten Strecke richtig toll an und auch einzelne Spaziergänger nahmen sich die Zeit, dem Lauf zuzuschauen. Ich lief mit einer langsameren Pace los. Ich wollte nicht Vollgas geben, da ich am nächsten Tag einen 30 km Lauf vor mir hatte und meine Kräfte etwas schonen wollte. Mir ging es heuer darum, den dritten Lauf zu vervollständigen, damit ich Ende Oktober den Pulli bekomme. Es lief ganz gut und ich holte das Läuferfeld von hinten konstant auf. Mir machte es irrsinnig Spaß, an den Läufern vorbei zu laufen. Die letzten zwei km gab ich mehr Gas und kam mit einer für mich zufriedenen Zeit im Ziel an. Keine persönliche Bestzeit, aber das hatte ich mir auch nicht vorgenommen. (Text: Sonja Herb)

 


10.10.2016 - Treppchenplätze für ESV-Laufteam bei VDES-Meisterschaften

Das Laufteam des ESV Ludwigshafen glänzte am Sonntag bei den offenen Bezirksmeisterschaften des Verbandes Deutscher Eisenbahnersportvereine (VDES), die im Rahmen des Karlsruher Hardtwaldlaufes ausgetragen wurden. ESV-Neuzugang Lukas Dissinger lief über zehn Kilometer in 37:47 Minuten hinter Norbert Schneider (Nordrhein-Westfalen) auf einen starken zweiten Platz. Damit belegte er auch Platz zwei in seiner Altersklasse MJ U20 beim Hardtwaldlauf und Platz zwei mit dem Team der DB AG/VDES (Schneider, Dissinger, Fabisch). Andreas Frei wurde Fünfter bei den VDES-Titelkämpfen. Bei den Frauen lief Ursula Lehmann auf Rang drei. Über fünf Kilometer erreichte Susanne Kappes Platz zwei vor ihrer Ludwigshafener Teamkollegin Carmen Raeck. Horst Meurer überquerte als Siebter die Ziellinie.

 

10 km:
Dissinger, Lukas 64 DB AG / VDES MJ U20 2 0:37:47
Frei, Andreas 89 DB AG / VDES M40 14 0:46:31
Weiler, Hansjürgen 360 DB AG / VDES M50 37 0:56:09
Scholl, Werner 306 DB AG / VDES M70 3 0:56:10
Lehmann, Ursula 189 DB AG / VDES W55 3 0:57:38
Beck-Papadopoulos, Rosemarie 30 DB AG / VDES W50 14 1:01:11
 
5 km:
Brauer, Bernd 47 DB AG / VDES M 27 0:26:01
Kappes, Susanne 145 DB AG / VDES W 17 0:30:16
Meurer, Horst 220 DB AG / VDES M 43 0:31:37
Raeck, Carmen 259 DB AG / VDES W 37 0:36:40

 


28.09.2016 - Karlsruhe - ein gutes Pflaster für Christoph Hinkel und Sonja Herb

Badenmarathon 2016 - Laufen in der Stadt der 100 Radarkontrollen
Jeder ambitionierte Läufer plant Anfang des Jahres seine Wettkämpfe und baut sein Lauf-Jahr entsprechend auf. So habe auch ich meine Wettkämpfe Anfang 2016 ausgesucht und Schwerpunkte gesetzt. Angefangen mit einem Pace-Making für eine tolle Marathonläuferin beim SRH Dämmermarathon in April über den Ludwigshafener Stadtlauf hin zum Hauptwettkampf in Karlsruhe. Der Badenmarathon war schon in 2015 ein gutes Pflaster für mich und deshalb war es klar, das auch 2016 hier gestartet werden sollte. Der Veranstalter hat den Lauf allerdings für 2016 gehörig umgekrempelt und somit standen also die Uhren wieder auf 0. Wird der neue Standort "Messe Karlsruhe" einem Sportevent gerecht? Wie gut funktioniert die neue Streckenführung? Bleibt die Verpflegung so gut wie bisher? Offene Fragen, auf die 21km lange eine Antwort suchen konnte. Da Thomas und Miri leider aus zeitlichen Gründen nicht starten konnten, blieb es an Sonja und mir, die ESV Farben zu vertreten. Sonja Herb war dabei so lieb und hat bereits am Samstag die Startunterlagen abgeholt. Das kam mir sehr entgegen, da es ein Punkt auf der Liste war, um den ich mich schon nicht mehr kümmern musste. Also, Sonntag früh aufstehen, gut frühstücken und ab ins Auto. Spontan erklärte sich mein bester Kumpel Florian Kramer bereit mitzufahren und an der Strecken Support zu leisten. Ganz toll, jetzt hatte ich den Druck, dem IM70.3 WM Finisher auch noch eine gute Zeit zu präsentieren. Angekommen in Karlsruhe bot sich bereits die erste sehr gute Verbesserung gegenüber dem alten Standort. Parkplatzsuche und Umherirren gehören an der Messe der Vergangenheit an. Dank des Messeparkplatzes ist es nun kein Problem mehr entspannt und zeitlich schnell anzureisen. Sogar um Parkplatzeinweiser wurde sich gekümmert. Wer schon einmal bei einem solch großen Lauf am Start war, der weiß wie stressig das ganze sein kann, wenn man nicht auf Anhieb parken und einchecken kann. Also hier bereits ein riesen Plus für die Messe. Innerhalb der Messehallen bot sich dann mehr als ausreichend Platz und Übersicht. Sonja war schnell gefunden und die Unterlagen übergeben. Hierfür nochmal vielen Dank. Jetzt noch 45 Minuten bis zum Start. Zeit fürs Warmlaufen und Startreihe suchen. Platz für ein paar Einlauf-Meter ist an der Messe ebenfalls genug. Am Startblock habe ich dann bereits die ersten bekannten Gesichter getroffen. Elke Willersinn samt Töchtern ging im Zuge einer Masterarbeit mit einer Gruppe Laufneulingen an den Start, die binnen 8 Wochen für einen Halbmarathon fit gemacht wurden. Das nächste Ziel für heute ist also gefunden: Schneller sein als Elke. Wenn es schon im Wasser nicht klappt, dann doch hoffentlich auf der Laufstrecke. Mein Plan sollte sein, mich vom Start weg an den Zugläufer für den Marathon in 3:14h zu hängen. Ein zwar straffes Programm, das ganze in 4:35min/km angehen zu wollen, aber es könnte klappen. Also Start und los. Der erste Kilometer lief in 4:28min sehr rund und bereits nach kurzer Zeit entwickelte sich hier eine tolle Laufgruppe um die Pacemaker Armin und Andrea. Armin mit dem Zeit-Ballon hat penibel auf die Pace geachtet. Dies sollte sich im weiteren Verlauf als sehr gut erweisen, da durch das konstante Laufen kaum Ermüdung einsetzte. Mein Plan war es, alle 25 Minuten ein Gel und dazwischen entsprechend Wasser zuzuführen. Das, und die konstante Pace bewirkten ein wirklich unglaublich lockeres Laufgefühl. Vom Eindruck her hätte ich deutlich schneller machen können, wollte aber kein Risiko gehen. Daher nutzte ich die Energie eher für ein paar Plaudereien innerhalb der Gruppe. So macht ein Wettkampf echt Spaß. Bei KM12/13 lief Deutschlands schnellster Feuerwehrmann Lars Kegler auf unsere Gruppe auf und schloss sich uns an. Lars war für den Marathon am Start und ebenfalls noch erstaunlich fit unterwegs. Er sollte später in ganz starken 3:23h finishen. Hier ein Gruß an die Sandbox Warriors. Tolle Leistung.
Aber zurück zur Strecke, die in Karlsruhe weiterhin sehr gut angelegt ist. Breite Straßen, viel Übersicht und tolle Zuschauer mit viel Stimmung. Das, in Kombination mit der guten Verpflegung, macht so einen Lauf wirklich groß. Zu keiner Zeit gab es Gedrängel oder musste man zurückstecken. Bei Kilometer 17 kommt dann die Weiche, an der sich Marathon und Halbmarathon trennen. Also noch schnell bei den Zugläufern bedanken und Lars eine gute Reise wünschen. Dann ging es allein weiter Richtung Messegelände. Ein paar scharfe Ecken durch ein Wohngebiet und dann aufs freie Feld hin zur Messe. Hier muss ich sagen, war dann der härteste Punkt, da sich die letzten beiden Kilometer über den Acker doch recht fies in die Länge zogen. Trotzdem hielt ich meine Pace weiter bei rund 4:30min/km und war somit mittlerweile klar auf Kurs neue persönliche Bestzeit im HM. Das war mir dann bei Kilometer 19 klar und so konnte ich mich voll und ganz auf den Einlauf in die Messehalle konzentrieren. Laut Uhr (und das hatte sich bei unserer Gruppe schon nach 4-6 Kilometern angedeutet, da die Uhren bereits vor den Kilometermarkierungen piepsten) war die HM Distanz von 21,095km bereits deutlich vor der Halle erreicht. Auf dem Parkplatz und nach 1:35:21h habe ich den HM komplett gehabt. Somit waren die weiteren 200m nun nur noch Kür und Einlaufen auf dem roten Teppich. Zur Halle: Ich denke, man kann es nur hassen oder lieben. Ich bin einfach kein Hallentyp. Mir gibt es nichts, in eine dunkle Halle einzulaufen. Auch wenn wirklich eine tolle Stimmung war, so fand das Einlaufen im letzten Jahr, ins kleine Stadion deutlich schöner. Hier ist der Kompromiss spürbar, dass man bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf hätte. Da es ein rein subjektives Empfinden ist, lasse ich das mal weiter unkommentiert.
Also, neue PBZ, guter konstanter Lauf, fehlerfrei durchgekommen...alles super. Bleibt noch die Zielverpflegung. Hier braucht man nicht viel sagen, außer das hier Wünsche offenbleiben. Es gibt eine riesige Auswahl an Getränken (Wasser, Cola, Apfelschorle, alkoholfreie Biermischgetränke, etc). Wer hier nichts findet, der hat keinen Durst. Beim Essen konnten von Obst, über Gebäck bis hin zu Bretzeln auch fast alles finden. Das war in Karlsruhe schon immer gut und wird wohl auch so bleiben. Alles in allem ein sehr gelungener Wettkampftag und eine tolle Veranstaltung.
Jetzt bekomme ich wohl noch, zusätzlich zum Muskelkater in den Beinen, welchen in den Fingern. Viel Spaß beim Lesen und Trainieren! (Text: Christoph Hinkel)

 

Auf dem roten-gelben Teppich ins Ziel
Im Schatten des Berlin Marathons am Sonntag fand der 34. Baden-Marathon in Karlsruhe statt. Dieses Jahr gab es einige Neuerungen. Die Veranstaltung wurde von der Europahalle aufs Messegelände verlegt und dementsprechend wurde auch die Strecke zum Teil geändert, Start und Ziel ebenso.
Ich holte am Samstag schon mit zwei Freundinnen die Startunterlagen ab und nahm die für Christoph Hinkel gleich mit. Das Gelände der Messe ist wesentlich besser für solch eine Veranstaltung ausgelegt wie es die Europahalle und das Beiertheimer Stadion waren. Besonders die Parkplatzsituation wäre hier hervorzuheben. Alles viel entspannter als im Jahr zuvor.
Am Wettkampftag lief alles entspannt ab, Christoph war schnell gefunden und ich konnte ihm in aller Ruhe seine Unterlagen überreichen.  Um 9 Uhr fiel der Startschuss. Gestartet wurde in Blöcken. Die Strecke war bis auf ein paar Passagen (ich kann hier nur für die Strecke des Halbmarathons reden) komplett neu und es gab weniger Brücken und Unterführungen zu laufen. Die einzig gemeine Steigung in Form einer Brücke blieb mir bei km 15 in Erinnerung. Aber ansonsten fand ich die Strecke schön flach und breit genug, um auch den einen oder anderen Läufer mal zu überholen. Den einzigen „Engpass“ gab es kurz vorm Ziel, wo auf einem engeren Feldweg zurück zur Messehalle gelaufen werden musste. Zum Zieleinlauf kann ich nur eines sagen: Bombe. Zumindest für mich. Nicht wegen der Zeit, sondern wegen dieser Stimmung. Das Einlaufen in eine Halle, die dunkel ist, ist nicht jedermanns Sache. Mir persönlich hat es super gut gefallen und ich bekam Gänsehaut beim Einlauf. Auf rot-gelbem Teppich lief man die letzten 150 Meter ins Ziel und wurde dort mit einer tollen Finisher-Medaille belohnt.  Die Verpflegung beim Baden-Marathon im sogenannten „Runners-Heaven“ ließ keine Wüsche offen. Von Wasser, über Iso, Cola, verschiedenen alkoholfreien Bieren, Obst, Laugenbrötchen, Hefezopf gab es alles was des Läufers Herz erfreut. Dies reichlich, so dass wirklich niemand leer ausging. Da kann sich der Baden-Marathon echt sehen lassen!
Seit Wochen kämpfe ich mit Problemen im rechten Fuß. Langsame Trainingsläufe sind kein Problem. Aber würde der Fu? auch unter schnellerer Belastung die 21 km ohne Probleme schaffen? Die Frage surrt mir seit Wochen im Kopf herum.  Dank Kinesio-Tape und etwas langsamerer Pace als letztes Jahr schaffte ich es in 2:03:13 h ohne Probleme ins Ziel. Somit war der Baden-Marathon für mich die Feuertaufe für den Frankfurt Marathon. In genau fünf Wochen ist es dann soweit und ich hoffe, in Frankfurt nicht den Mann mit dem Hammer zu treffen und genauso gesund ins Ziel zu kommen wie in Karlsruhe. Da es mein erster Marathon sein wird, gibt es für mich keine Zielzeit. Ich möchte einfach gesund in der Festhalle ankommen. (Text: Sonja Herb)

 


22.09.2016 - Ringelsbachers mit Bärenstarken Leistungen beim 24-Stunden-Lauf

Am Samstag den 17.09.2016, startete um 12:30 Uhr der 24-Stundenlauf „Laufen für Wasser“ in Winterborn. Bei noch strahlendem Sonnenschein waren zu Beginn ca. 35 Läufer unterwegs auf dem 3,4 Km langen Rundkurs mit jeweils 55 HM je Runde. Bei diesem Lauf kann man jederzeit pausieren und es können neue Läufer - egal wann - in den Lauf einsteigen. Die Runden werden dann nach den 24 Stunden zusammengezählt, um den Sieger zu ermitteln. Wertungen gibt es für Kinder bis 14 Jahre, Jugendliche bis 17 Jahre, die Erwachsenen laufen alle in einer Altersklasse - nur getrennt nach männlich/weiblich. Eric war an diesem Samstag mit dem festen Vorsatz angereist, wir bleiben die 24 Stunden in Winterborn. Um 19:00 Uhr setzte der erste leichte Regen ein, was noch recht angenehm war, um die Haut mal zu kühlen. Trotz toller Markierung der Stecke mit Lichtern an den Waldwegen, mussten wir dann um 20:30 Uhr doch unsere Stirnlampen holen. Plötzlich setzte starker Regen ein und hielt uns bis morgens um 05:00 Uhr im Auto fest, dennoch gab es Läufer, die auf bei Regen die Nacht durchgelaufen sind. Um 08:00 Uhr gab es ein tolles Frühstück, alles war vorbildlich organisiert über die ganze Laufzeit hinweg. Von den frühen Morgenstunden an bis zum Schluss sind wir sogar mal drei Runden mit dem Schirm gelaufen. Alles in allem eine super-tolle Veranstaltung, auch alleine schon, weil man ganz ohne Druck, ohne in einer bestimmten Zeit je Runde, jeder so wie er will und kann, unterwegs ist. Eric hatte dann noch sein vorgenommenes Ziel erreicht, überglücklich und abends ist er wie ein Stein ins Bett gefallen.
Ergebnisse:
Eric: AK Jugendliche bis 17 Jahre, Platz 1 , mit 78,2 Km und zurückgelegten 1265 HM
Jürgen: mit 91,8 KM und zurückgelegten 1485 HM. (Text & Fotos: Jürgen Ringelbacher)

 


19.09.2016 - Flachlandtiroler beim Pfalz-Trail

Die Berichte zum Wochenende von unseren ESV-Laufteammitgliedern

 

Martin Jeck

Doppelwochenende!

Auch in diesem Jahr war der Pfalz-Trail wieder in meinem persönlichen Laufkalender enthalten. Doch anders als in den Jahren zuvor, war für mich dieses Mal die kurze Distanz angesagt. Und das aus einem einfachen Grund: der Pfalz-Trail ist mittlerweile Bestandteil des Engelhorn-Trail-Cups. Zwei Distanzen standen hierfür zur Auswahl: 32,7 km und 8,8 km. Da der Laufherbst noch einiges für mich bereithält, blieb mir nichts anderes übrig. als auf den Short-Distance-Cup hinzuarbeiten. Der Lauf verlief für mich vom Start an sehr gut. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll, wobei mich mehr die steilen Bergababschnitte forderten, denn die profilierten Anstiege. Mit meiner 38:20 min bin ich sehr zufrieden, was im Endklassement Rang vier bedeutete.

Der Sonntag hatte dann ganz viel Regen im Gepäck. An Stelle der üblichen Sonntagsrunde, liefen Bernd, Michi und ich in Mutterstadt einen entspannten 10-Kilometer-Lauf. Eine ziemlich nasse und schlammige Angelegenheit. Hier stand eindeutig der Spaß im Vordergrund und den hatten wir auch! Danach haben wir noch das reichhaltige Speisenangebot beim LTC Mutterstadt genossen und auf ein erfolgreiches Wochenende angestoßen. Eine runde Sache!

 

Sonja Herb

Pfalz Trail am 17.09.2016

Trailen ist der englische Begriff für Wald- oder Landschaftslauf, der abseits asphaltierter Strassen stattfindet. So gut, so schön.

Ich hatte in der Vergangenheit schon viel über das Trailen gelesen und vom Pfalz Trail in Hertlingshausen immer viel Positives gehört. Also was mache ich in der Marathonvorbereitung? Ich melde mich einfach mal blauäugig für einen Trail an und was liegt näher, als der Pfalz Trail.

Völlig ohne Erwartungen oder einer Zeitvorstellung ging es für mich am 17.9.16 nach Hertlingshausen. Ich hatte mich für die Strecke von 16,8 km, den Quarter-Trail, entschieden.

Zunächst erwartete mich etwas kühleres Wetter in Hertlingshausen. Alles lag ziemlich zentral beieinander: von der Anmeldung, über die Gepäckabgabe und den Start. Um 12 Uhr ging es los. Die Strecke war sehr kurzweilig und an einigen Punkten für mich Rookie, was das Trailen betrifft, doch etwas anspruchsvoll. Ich, die Flachlandtirolerin in Person, achtete sehr auf die Strecke, denn Wurzeln, Bäume, schmale Pfade und Steine auf dem Weg bin ich von meinen bisherigen Läufen nicht gewohnt. Es machte mir viel Spaß und es gab immer etwas zu sehen. Landschaftlich war es ein sehr schöner Lauf, vorbei an Wiesen, wo Kühe standen, dann schmalen Pfaden im Wald, über Lichtungen und vorbei an Ortschaften, wo vereinzelt Zuschauer standen und uns anfeuerten.  Eine Stelle auf der Strecke bleibt mir in „märchenhafter“ Erinnerung: von weitem sah ich in den Bäumen Wäscheleinen mit Wäsche gespannt. An dieser Lichtung angekommen, standen von den Waldhexen Altleiningen Buden, die dekoriert waren mit künstlichen Spinnenweben und übergroßen Pilzen aus Plastik. Ich fand das total witzig. Weiter ging es wieder Richtung Hertlingshausen. Manche Anstiege hatten es ganz schön in sich und die Traube der Läufer schlängelte sich meist gehend den Berg hoch. Zum Schluss wurde man vom Publikum ins Ziel getragen, ich weiß nicht, wie oft ich meinen Namen auf den letzten 500 Metern gehört habe (Anmerkung: der Name stand auf der Startnummer).  Mit einer tollen Finishermedaille wurde ich für meinen ersten Trail belohnt. Mit meiner Zeit von 2:06 Stunden bin ich zufrieden, da ich mir keine Zeit und keine Pace vorgenommen hatte. Das Wetter an diesem Tag hätte im Übrigen nicht besser sein können, Sonnenschein und nicht zu warm. Es war ein wunderschöner Tag, in einer wunderschönen Umgebung und es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich einen Trail gelaufen bin.

 

Horst Meurer

Zum ersten Mal startete ich bei einem Fun Trail über 8.8 km und 140 Höhenmeter. Ich machte mir eigentlich über die Strecke keine großen Gedanken. Mein Ziel war nur das Ankommen. Die Zeit spielte für mich von vornherein keine große Rolle. Bei herrlichem Laufwetter ging es um 12.30 Uhr los. Ein kurzer Anstieg im Ort und dann rechts ab über einen Feldweg in den Wald. Die Strecke war für mich als Flachlandtiroler abwechslungsreich. Es ging im Wald rauf und runter. Man musste höllisch aufpassen auf die Wurzeln der Bäume und die Steine auf den Wegen. Markiert war die Strecke durch Flatterbänder an den Bäumen. Bei Läufern vom Quarter-Trail, die mich überholten, konnte ich beobachten, dass sie den Berg regelrecht hinunterrannten. Als Anfänger schaut man eher auf den Weg, die alten Hasen nach vorne. Der letzte Anstieg hatte es in sich. Ich dachte, ich laufe ganz langsam in kurzen Schritten nach oben. Zwei Drittel packte ich und dann ging nach oben. In der Ortschaft wurde man durch die Zuschauer und Trommler in das Ziel regelrecht getragen. Im Ziel wurde ich mit einer Finishermedaille und Urkunde belohnt. Die Organisation war in Ordnung und man kann den Pfalz Trail weiterempfehlen, vor allem, wenn man eine anspruchsvolle Strecke ausprobieren möchte.

 

(Fotos: Martin Jeck, Sonja Herb)


18.09.2016 - Schlammschlacht in Mutterstadt

Der 21. Mutterstadter Volkslauf am Sonntag wird als einer der nassesten in die Annalen des LTC Mutterstadt eingehen. Kein Problem für die Starter des ESV-Laufteams, die sich wacker schlugen und mit Mischa Helfenfinger sogar den Sieger in der AK U10 über 1000 Meter stellten. Der Neunjährige gewann in 4:09 Minuten seine Altersklasse. Ebenfalls stark: sein Bruder Nikolaj, der Sechster in der U12 wurde. Neumitglied Lukas Dissinger erreichte im 10-Kilometer-Hauptlauf  in 38:45 Minuten Rang vier in der MJU20. Zufrieden zeigten sich auch die übrigen ESV`ler mit ihren Leistungen: Dominique Helfenfinger unterzog sich einer Formüberprüfung für den Halbmarathon in Luzern, Bernie Brauer überzeugte im Schlepptau von Martin Jeck, der den Mutterstadter Volkslauf nach seinem Parcorceritt (Platz 4 im Gesamtklassement) tags zuvor beim Pfalz-Trail (Fun-Trail) zum Auslaufen nutzte. Michael Möbius, Alexander Stanislaus und Alexandra Schwarz erreichten ihre selbst gesteckten Ziele.(Text & Fotos: Saskia Helfenfinger-Jeck)


12.09.2016 - ESV-Laufteam erfolgreich beim Nibelungenlauf

Am Sonntag, den 11.09.2016, nahmen fünf ESV`ler das Pflaster der Nibelungenstadt Worms unter die Füße. Etwas grimmig und an manchen Stellen etwas unflexibel bei der Organisation, ist der Nibelungenlauf dennoch eine schöne Veranstaltung mit toller Stadtkulisse. Wie die Sonne an diesem Tag, durften auch unsere Läufer glücklich und zufrieden strahlen.

Hier darf man unserer Petra zu Ihrer Zeit von 29:18 Minuten herzlich gratulieren. Das erste Mal die 30 Minuten unterschritten – „toll Petra“. Weiter darf man unsere Susanne beglückwünschen. Mit 24:32 Minuten war nicht nur zum ersten Mal die „25“ geknackt worden, sondern diese Zeit bedeutete zugleich Platz eins in der Altersklasse W35 – „Gratulation“! Beide nahmen am 5 km-Frauenlauf teil.

Großen Respekt vor unserem Werner. Er nahm zum ersten Mal wieder im Jahr 2016 an einem 10 km-Lauf teil – „Schön, dass du wieder dabei bist Werner“. Mit ganz tollen 53:57 Minuten war es nichts weniger als der Platz zwei in der Altersklasse M70. Miriam und ich nahmen uns die Laufrunde zweimal vor, womit wir dann die Halbmarathon Distanz als schönen Trainingslauf, bei toller Verpflegung, abschließen durften. (Text&Fotos: Miriam Feyhl & Thomas Dörr)

 


05.09.2016 - Ursula Lehmann 3. beim Eberbach Triathlon

Ursula Lehmann scheint ein Abonnement für Platz drei zu haben. Beim Eberbach Triathlon schaffte sie erneut den Sprung aufs Treppchen. 
Hier sind ihre persönlichen Eindrücke: Beim Schwimmen im Neckar habe ich keinen Rhytmus gefunden und vom Boot ins Wasser zu springen, ist auch nicht so mein Ding. In der Wechselzone habe ich mit dem Neo gekämpft und die Radstrecke war richtig hart. 280 Höhenmeter und 11 Kilometer fast nur den Berg hoch. Einmal habe ich sogar überlegt, abzusteigen oder zurückzufahren. Die Laufstrecke war ok, allerdings regnete es in Strömen. Es war eine schöne Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre.


05.09.2016 - ESV-Laufteam erobert die Rheinau

Den Straßenlauf des TV Rheinau am Samstagabend nutzte das Laufteam des ESV Ludwigshafen zur Formüberprüfung. Ein Teil der Gruppe bereitet sich derzeit auf einen Herbstmarathon vor, für die anderen galt es, sich weiter zu stabilisieren. Ganz nebenbei sprangen mehrere Top-Ten-Platzierungen in den Altersklassen heraus. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team! Lieben Dank an unsere Fotografen Christoph Hinkel und Gabi Gründling/laufticker.de
4. Jeck, Martin 00:42:17.2
7. Dörr, Thomas 00:43:50.0
4. Feyhl, Miriam 00:51:59.5
6. Herb, Sonja 00:55:42.8
28. Stanislaus, Alexander 00:57:07.3
10. Meurer, Horst 01:08:34.5
20. Schwarz, Alexandra 01:14:29.3
17. Schwarz-Arnold, Martina 01:17:29.3


29.08.2016 - Hitzeschlacht an der Weinstraße

Der Erlebnislauf Deutsche Weinstraße machte seinem Namen alle Ehre! Das Erlebnis beginnt mit der Zugfahrt von Kirchheim nach Bockenheim. Leider wieder wie im Vorjahr mit 25 Minuten Verspätung. Der Start ist am bekannten Tor der Deutschen Weinstraße.

 

Trotz des heißen Wetters kamen wir gut ins Laufen. Die Strecke von Bockenheim über Asselheim und Grünstadt, dann durch die Weinberge wieder zurück nach Kirchheim ist einfach schön! Hier darf man Teilabschnitte des Weinstraßenmarathons laufen und genießen. Als Finisher-Präsent gab es wie jedes Jahr eine Südzucker-Tüte mit allerlei Zucker-Variationen und ein schönes Weinschorle Glas.Bei anschließendem Kaffee und Kuchen durften wir uns noch überraschenderweise bei der Siegerehrung über den Altersklassen Sieg in der W30 freuen. An der Weinstraße zu laufen ist einfach schön  :-) (Text & Fotos: Miriam Feyhl, Thomas Dörr)

 


19.08.2016 - Horst Meurer in Hambrücken

14. August 2016 11. Hambrücker Lußhardtlauf

 

Das Highlight bis jetzt erlebte ich am Sonntag beim 11. Hambrücker Lußhardtlauf. Die Veranstaltung war von der Parkplatzeinweisung über die Startnummernausgabe bis hin zum 10 km Globus-Lauf und den Duschen danach eine gelungene Veranstaltung. Dies sagte auch Bernd Rollar von br-timing, der die Zeitnahme ausführte. Zuerst lief ich ein paar Kilometer durch die Ortschaft mit sehr viel Publikum und Musik. Danach ein Stück durch den Wald, an der Eisenbahnlinie vorbei und wieder zurück zum Ziel an die Lußhardthalle. Die Strecke war eben. Bei sehr gutem Laufwetter belegte ich in meiner AK den 7. Platz. Alles in allem, von der Organisation, über die vielen Helfer und Zuschauer und die Strecke selbst, kann ich nur jedem empfehlen einmal dort diese Veranstaltung als Aktiver zu besuchen. (Text & Fotos: Horst Meurer)


15.08.2016 - Grüße von der Insel Poel

Mika, Maja und ich waren heute beim 7. Abendlauf der Insel Poel am Start. Maja und Mika bei den 400m Bambinis, wobei Maja die jüngste Starterin im Feld war und von der Lokalpresse direkt interviewed wurde. Sie hat einen „Stanislauf“ gemacht und wurde souverän letzte bei den Mädels. Aber immerhin volle 400m durchgelaufen.
Ich bin über 5km an den Start und wurde von der Strecke ein wenig überrascht. Bis KM2 lag ich recht gut und konnte mit 3:52min/km in der Spitzengruppe gut mitlaufen. Allerdings kam dann eine Bergauf-Passage mit ein paar Höhenmetern und Kopfsteinpflaster. Den starken, teils sehr böigen Wind hatte ich auf dem Zettel, nicht jedoch die Tücken der Strecke. Daher musste ich nach 2,5km von der Spitzengruppe abreißen lassen und mich alleine zurück zum Sportplatz kämpfen. Das hat natürlich Körner gekostet und auch an der Zeit genagt. Am Ende war ich nach 20:28min ins Ziel, was einer Pace von 4:06min/km entspricht. Gemessen an der Strecke bin ich aber dennoch zufrieden. Ergebnis: Platz 9 gesamt, AK5 (Text & Foto: Christoph Hinkel)

 


08.08.2016 - Sonja Herb und Alexander Stanislaus mit klasse Leistungen in Bellheim

Sonja Herb über 25 Kilometer und Alexander Stanislaus über 10 Kilometer vertraten die Farben des ESV Ludwigshafen beim Sommernachtslauf in Bellheim. Sonja Herb ging dabei erstmals über eine so lange Strecke an den Start und sah den Wettkampf vor allem als Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon. Alexander Stanislaus bestätigte seine gute Form.

Hier ist der persönliche Bericht von Sonja Herb:

Mein erster Wettkampf über die Halbmarathon-Distanz hinaus sollte der 33. Bellheimer Sommernachtslauf werden. Um 19 Uhr fiel der Startschuss in Bellheim. Die Strecke führte über Bellheim, Westheim, Lustadt und Zeiskam. Der Start war sehr übersichtlich. Die ersten Kilometer waren in 2,5 Runden durch Bellheim zu laufen, bevor es auf die Laufstrecke ging. Bei ca. km 7 ging es für die 10-km-Läufer zurück, während die anderen auf eine Gerade Richtung Westheim geschickt wurden. Ich kam mir auf diesem Teilstück vor wie auf einem Highway - es ging immer nur geradeaus durch den Wald. Versorgungsstellen waren reichlich vorhanden auf der gesamten Strecke und wurden auch gerne angenommen, denn es war richtig warm am Samstag. Die Strecke war sehr kurzweilig. Ich war froh, dass Uwe Schork, der sich bereit erklärt hatte, mit mir die Distanz zu laufen und mich unterwegs auch auf der Strecke motiviert hatte, weiter zu laufen (Danke),und Jürgen Hahn mich begleitet haben. Wir liefen konstant eine Geschwindigkeit und holten das Feld vor uns immer wieder auf. Am Anfang machte mir mein Fuß etwas Probleme, aber ich hielt mir immer wieder den Spruch vor Augen „Schmerz geht, Stolz bleibt“. Also: Zähne zusammenbeißen und durch, dachte ich mir und es lief. Das Publikum am Rand der Laufstrecke war herzlich und einige machten richtig Party mit Musik und reichten den Läufern zusätzlich Getränke oder auch Melone, Käse oder Salzbrezeln. Es war herrlich, den Sonnenuntergang während dem Laufen zu beobachten und in die Sommernacht hinein zu laufen. Die Halbmarathon-Marke überquerte ich nach 2:02:58 Stunden und da wusste ich, es ist nicht mehr weit. Das Cola an der letzten Versorgungsstelle mobilisierte meine noch vorhandenen Kräfte und ich legte noch mal zu. In Bellheim wieder angekommen, wurde der Weg ins Ziel mit Fackeln am Rand begleitet. Dies gab der Strecke ein tolles, romantisches Licht und die Leute feuerten zum Endspurt an. Ich holte nochmal alles aus mir raus und sprintete nach der letzten Kurve ins Ziel. Mit einer Zeit von 2:25:23 Stunden kam ich ins Ziel. Meine Mädels vom Lauftreff, Ilka und Kristina empfingen mich jubelnd. Ich war happy, mein gestecktes Ziel erreicht zu haben, zwischendurch dachte ich nicht daran, die Pace halten zu können. Aber es hat geklappt. Der Lauf war wieder ein Meilenstein zu meinem Ziel, dem Frankfurt-Marathon im Oktober. Bellheim ist ein wirklich schöner Lauf. Danke an unseren Edelfan Kathy Ermert und die schönen Momentaufnahmen, die sie mit ihrer Kamera eingefangen hat. Ebenso Harald Stroh, Danke für die Fotos. (Text: Sonja Herb, Fotos: Harald Stroh, Kathy Ermert)

 


07.08.2016 - Miriam Feyhl und Thomas Dörr glänzen auf Langeoog

Abendlauf Langeoog am 13.07.2016

 

Am 13.07.2016 fiel um 22:00 Uhr der Startschuss für den ostfriesischen Abendlauf. Der 10.360m lange Lauf setzte sich aus zwei gleichen Runden zusammen. Einfach eine tolle Atmosphäre. Entlang an den Dünen, dann hinab zum Strand, der natürlich mit den aufgestellten Fackeln und dem Sonnenuntergang ein Highlight der Strecke war. Das Laufen im Sand war schon anstrengend, aber es hatte sich gelohnt. Nach der Strandpassage ging es durch die Dorfmitte, vorbei an den anderen Urlaubern, die für schöne Stimmung sorgten. Die Siegerehrung, die um 24 Uhr startete, ließ sich keiner der Läufer entgehen. Wir durften beide den Sieg in unserer Altersklasse feiern. Toller Lauf, geniale Strecke und nette Mitläufer. (Text & Fotos: Miriam Feyhl, Thomas Dörr)

 


02.08.2016 - Oldie Horst Meurer testet seine Form

Unser Routinier Horst Meurer startete im letzten Monat sowohl beim Queichtallauf als auch beim Hardtseelauf. Hier sind seine Berichte:

31. Juli 2016, 14. Weiherer Hardtseelauf

In Weiher startete ich zum ersten Mal beim 10km Lauf. Da ich etwas früher da war, unterhielt ich mich noch mit Bernd Rollar vom br-timing , der die Strecke genau kannte. Auch Marion Griesbach vom 18 Uhr Freitags-Lauftreff lief ebenfalls. Pünktlich um 9 Uhr ging es für ca. 280 Läufer los. Zuerst durch die Ortschaft Weiher, danach am Hardtsee entlang (ein wunderschönes Bad ) hinaus auf die Feld- und Waldwege. Entlang der Strecke waren genügend Läuferverpflegungsstationen vorhanden. Das habe ich auch schon anders erlebt. Im Ziel angekommen an der TVE-Halle, war Gelegenheit zum Duschen. Genügend warmes Wasser war auch vorhanden. Für mich war der Hardtseelauf eine toll organisierte Veranstaltung. Vielleicht werde ich an diesem Lauf nächstes Jahr noch einmal teilnehmen.

3. Juli 2016 6. Zeiskam Erdinger alkoholfrei Queichtallauf

Bei idealem Laufwetter fiel der Startschuss um 9.15 Uhr durch die aktuelle Zwiebelkönigin Melanie, die I. Zirka 140 Sportler, darunter Klaus und sein Neffe , nahmen die 10 km Strecke unter ihre Füße. Es ging über Wirtschaftswege und westlich von Zeiskam zur Waldrunde. Drei Strecken wurden angeboten. Fünf, Zehn Km und ein Halbmarathon. Die Strecken sind eben und geben Anlass für schnelle Zeiten. Für mich war das der erste Lauf im Gemüsedorf Zeiskam. In meiner Altersklasse belegte ich den 7. Platz. Ein Lob an die Organisatoren. Es war alles durch Helfer, am Parkplatz, Start und Ziel am Sportzentrum Zeiskam gut organisiert. Es lädt dazu ein, im nächsten Jahr wieder den Queichtallauf in Zeiskam zu laufen. (Texte & Fotos: Horst Meurer)

 


31.07.2016 - Martin Jeck in doppelter mission

Die letzte Woche hielt zwei Laufveranstaltungen für mich bereit, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Auf der einen Seite die Großveranstaltung B2RUN in Stuttgart und auf der anderen Seite der familiäre 13. Lambsheim Lauf.
Doch der Reihe nach: Am Dienstag startete ich in Stuttgart beim B2RUN, der deutschen Firmenlaufmeisterschaft, die in diesem Jahr in 12 großen Städten oder Oberzentren stattfindet. Doch warum ausgerechnet Stuttgart, wo doch Karlsruhe mein Heimrennen ist. Nun erstens war ich in Karlsruhe leider krank und zweitens ist das Tolle am B2RUN, dass man in Fußballarenen einlaufen kann. Und das Neckarstadion hat einfach mehr Flair als das doch sehr in die Jahre gekommene Wildparkstadion (sorry ihr Badener J). Für den B2RUN hatte ich mir vorgenommen, die 5,5 km unter 4,00 min/km zu laufen. Mit am Ende 21:55 min ist mir das zwar nur bedingt gelungen, aber mein Ziel unter die ersten 150 Teilnehmer zu kommen, habe ich dann mit Platz 131 dann doch geschafft. Die Überraschung kam dann aber erst am Abend. Zusammen mit 4 weiteren Kollegen haben sind wir als Team 1 VDES/DB AG Fünfter im Gesamteinlauf geworden. Bei hunderten von Staffeln und auch einer sehr ambitionierten Besetzung war das dann doch beachtlich. Der Fairness halber muss ich schon zugeben, dass ich als Fünftschnellster im Team in die Mannschaft noch reingerutscht bin.
Am Samstag stand dann noch Lambsheim auf dem Programm. Für mich nichts ungewöhnliches, dass im Sommer unter der Woche die Firmenläufe sind und an den Wochenende dann das Vereinsprogramm. Für Lambsheim hatte ich mir nicht viel vorgenommen. Vor dem Lauf noch mit Christoph Hinkel aus der Trainingsgruppe eine WhatApp ausgetauscht: „Und was willst du laufen?“ Antwort: „Schon ein bisschen schneller, mal schauen, was so geht“. Nun, die Strecke in Lambsheim teilt sich in 2 Runden à 2,5 km auf einem Feldweg, topfeben und bestzeitengeeignet. Sicher die Wendepunkte sind anstrengend und können einen aus dem Rhythmus bringen, aber als Ausrede können die nun nicht herhalten. Am Ende wurde es bei mir eine 40:24 min. So schnell war ich über 10 km in diesem Jahr noch nicht unterwegs. Zwar immer noch weit von meiner PB entfernt, aber das Training zahlt sich langsam aber sicher aus. Da ich ohnehin immer erst im Herbst richtig fit bin, passte das für mich erstmal. Überraschend für mich war die Tatsache, dass ich Vierter im Gesamteinlauf und Erster in der Altersklasse war. Christoph war nicht ganz zufrieden und haderte ein wenig mit dem heißen Wetter. Mit einer 43:34 min hatte er trotzdem vorzuweisen und finishte als Zweiter in der AKm30. Im Walkingfeld überzeugte Ilonke Dörr die, die 5 km im Walkingschritt in respektablen 44 min finishte. Respekt! Für mich geht eine außergewöhnliche Laufwoche zu Ende. Eigentlich laufen wir Hobbyläufer, ob ambitioniert oder Genussläufer nur gegen und selbst und die Zeit. Selten laufen wir auf Platzierungen. In diese Woche war alles anders. Meine Zeiten waren auf den ersten Blick zufriedenstellend.

 


31.07.2016 - Ein unvergessliches Wochenende beim Hamburg wasser World triathlon

10500 Teilnehmer beim Hamburg Wasser Triathlon, dem weltgrößten Dreikampf - mittendrin: vier Athleten des ESV Ludwigshafen. Christian Beilmann nahm direkt die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen - 40 km Rad - 10 km Laufen) in Angriff. Es war überhaupt erst sein dritter Start bei einem Triathlon. Christian schwamm mutig durch die Binnen- und Außenalster, drückte auf dem Rad und beim Laufen mächtig auf die Tube und finishte unter drei Stunden auf dem Rathausmarkt. Für Saskia Helfenfinger-Jeck und Dominique Helfenfinger war es bereits der zweite Start in Hamburg, Kathy Ermert stand zum ersten Mal in der Hansestadt an der Startlinie. Das Trio ging über die Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 22, km Rad, 5 km Laufen) an den Start. In Erinnerung bleibt ein fantastisches Wochenende, das förmlich nach einer Wiederholung schreit. (Fotos: Christian Beilmann, Henning Ruge, Nikolaj Helfenfinger, Kathy Ermert, Dominique Helfenfinger, privat)


11.07.2016 - ESV rockt den Ludwigshafener Stadtlauf

Der Ludwigshafener Stadtlauf war 2016 wieder ein großes Ereignis für das Laufteam des ESV Ludwigshafen. Unsere Läufer waren sowohl im BASF Volkslauf über 7,2 km als auch im Schülerlauf über 1,2 km am Start. Schnellster im Team war nach längerer Verletzungspause Thomas Dörr, gefolgt von Martin Jeck und Christoph Hinkel. Miriam Feyhl feierte einen AK-Sieg in der W30. Zudem schafften gleich neun weitere Läufer des ESV den Sprung unter die Top-Ten: Thomas Dörr (10./M30), Andreas Frei (5./M40), Christian Beilmann (10./M35), Susanne Broich (6./W35), Sonja Herb (8./W40), Ursula Lehmann (3./W55), Horst Meurer (9./M65), Susanne Kappes (8./W55), Mischa Helfenfinger (6./U10/Schülerlauf). Wir werden vor allem Bilder sprechen lassen! (Fotos: Franz Reindel, Dominique Helfenfinger und Saskia Helfenfinger-Jeck)

 


10.07.2016 - Laufend gegen Krebs

Wie weit würden SIE gehen? So lautete das Motto des 5. Spendenlaufes für das Tumorzentrum in Heidelberg. Laufen für den guten Zweck, da mussten wir uns einfach anmelden. Es sollte ein 2,5 km – Rundenlauf sein und erstmalig wurde auch ein Halbmarathon angeboten. Alle Einnahmen (Startgelder, Erlöse aus Essens- und Getränkeverkauf) gingen 1 zu 1 in die Krebsforschung. Zusätzlich spendete Roche einen gewissen Betrag pro gelaufene Runde.

Zwei Tage vor dem Event hieß es im Newsletter, dass bis dato 3300 Läufer gemeldet wären. Am 08.07.2016 verzögerte sich dann allerdings der Start um ca. 30 Minuten, da noch so viele Nachmeldungen waren. Letztendlich sind insgesamt knapp 4000 Läufer gestartet, die schnell die von Roche gesetzte Spende in Höhe von 13.000 € (dies entsprach 6000 Runden) geknackt haben. Gänsehaut pur!

Bevor wir starteten, betonte der Moderator, dass es kein Lauf werden würde, der  Bestzeiten mit sich brachte. Diese Erfahrung haben wir zeitnah gemacht. Eine 2,5 km – Strecke, die sich so viele Läufer teilen, sagt alles. Aber es ging um den gemeinsamen Spaß und den guten Zweck. So teilten wir uns die Strecke mit „ambitionierten“ Läufern, Freizeitläufern, Hunden mit Herrchen oder Frauchen, Walkern, Nordic Walkern, Kindern mit und ohne Roller oder Fahrrad, Kinderwägen, Handicap-People und Spaziergängern. Laufen war nicht wirklich möglich, aber wir waren für diesen guten Zweck aktiv. (Text & Foto: Alexandra Schwarz, Martina Schwarz-Arnold)