08.07.2016 - Sonja Herb erfolgreich bei Fritz-Walter-Wetter

Letztes Jahr war es in Kaiserslautern laut den Veranstaltern eine Hitzeschlacht und dieses Jahr begrüßte die Stadt die Läufer mit Fritz-Walter-Wetter. Lag dies vielleicht daran das der 31. Hornbach Citylauf auch den Namen Fritz-Walter-Gedächtnislauf trägt?
Es gab verschiedene Läufe, von den Minis angefangen über die Schüler und Eliteläufer bis zum Volkslauf, der als letztes durchgeführt wurde. Ich nahm daran teil.
Fünf Runden durch die Lauterer Innenstadt galt es zu bezwingen. Das Läuferfeld war sehr gut besetzt und es waren starke Läufer dabei. Kurz vor dem Lauf entlud sich der Himmel mit starkem Regen. Beim Start war der Untergrund, da es sich um die Fußgängerzone handelte, recht schmierig. Teilweise versetzt mit kleinem Kopfsteinpflaster, musste man schauen, wohin man trat. Etliche Zuschauer feuerten das Feld an.
Ich lief gut los und versuchte meine Pace zu halten. Am Anfang lief ich jedoch sehr unsicher aufgrund des schmierigen Pflasters, was mich wohl einige Sekunden kostete. Ich visierte immer wieder einen Läufer vor mir an und setzte zum Überholen an. So gestaltete ich mir die fünf Runden selbst noch etwas interessanter. Rundenläufe sind nicht mein Ding und so muss ich mir selbst den Weg bis ins Ziel noch etwas gestalten, dachte ich. Das funktionierte ganz gut. Eine Zeitmessung via Chip gab es leider bei diesem Lauf nicht. Daher lief ich gemessen nach dem Veranstalter mit einer Zeit von 26:07,08 Minuten ins Ziel. Laut meiner Uhr waren es 25:24 Minuten auf fünf Kilometer. Jeder 10te Läufer wurde im Ziel zusätzlich zu der Finishermedaille mit einem Geschenk begrüßt, was ich eine sehr tolle Geste finde.
Nach dem Volkslauf ging es zur Siegerehrung der Altersklassen. Ich wurde unter 14 Läuferinnen in meiner Altersklasse Dritte und freute mich, auf dem Treppchen zu stehen. Alles richtig gemacht, dachte ich mir! (Text & Fotos: Sonja Herb)

 

 


23.06.2016 - Lauf-Klaus am Limit

Polderlauf Leimersheim 19.06.16

Eigentlich wollte ich heute einen Halbmarathon laufen, hatte aber meine Pläne kurzfristig geändert. Es stehen ja der Stadtlauf an und in Heilbronn gibt’s noch zwei Wochen später einen Firmenlauf bei dem unsere Firma auch mitmacht.

Mit meiner großen Klappe habe ich die Jungs in der Firma ein wenig provoziert und angekündigt, dass ich dieses mal wie eine Klette an Ihren Fersen hängen werde. Das Problem: Sie sind alle ziemlich sportlich und auch noch viel jünger als ich.

Die Bedingungen in Leimersheim waren ideal. Wenig Wind, bewölkt aber nicht zu warm, die Strecke flach und offiziell vermessen. Einen Anflug von Heuschnupfen hatte ich im Griff, alles Bestens also. Das Ziel war ganz klar. Ich wollte meine Zeit unter 50 min von letzter Woche bestätigen.

Die Halbmarathonis waren schon 10 min vorher gestartet und so war das Gedränge am Start nicht groß und ich konnte schnell mein Lauftempo finden.

Vom Sportgelände bogen wir nach einigen hundert Metern auf den Dammweg ab und liefen durch Rheinauen. Eine wunderschöne Strecke vorbei an Storchennestern , deren Bewohner, so schien es, lautstark Beifall klapperten als wir vorbeiliefen.

Mit einer 5:05 Pace pro km, das wusste ich aus den Rennen zuvor, fühlte ich mich recht sicher und wohl. Aber, auch das wusste ich, durch meine Werte und Trainingsergebnissen (dazu später mehr), ich müsste eigentlich auf der 10 km Distanz 5 Sekunden pro km schneller laufen können ohne, dass mir auf der Hälfte die Puste ausging.

Ich hatte - glaube ich - in vergangen Berichten erwähnt, dass ich beim Laufen gerne in Gedanken mit mir selber spreche. Fischer, so nenne ich mich gerne selbst: Du bist ein fauler Sack. Lauf endlich das Tempo, das Du draufhast. Fischer, gib Gas Alter !

Schon ab km zwei erhöhte ich die Trittfrequenz und lief fortan in 5min/km. Meine Atemfrequenz erhöhte sich natürlich auch.

Schon erreichte ich den Fünf-Kilometer-Wendepunkt. Ich atmete hörbar angestrengt, aber nicht Besorgnis erregend. Kilometer sechs und sieben - alles super. Im Training bin ich die 1000 Meter Intervalle ja schon deutlich schneller gelaufen. Da ich immer noch keine Anzeichen von Luftnot hatte, zog ich das Tempo noch mal an. Auf geht’s Fischer, nicht nachlassen, bleib auf dem Tempo. Meine Atemfrequenz wurde kürzer. War ich vorher mit vier Schritten pro Atemzug unterwegs, musste ich inzwischen doppelt so schnell atmen.

Ein klares Signal, dass ich in den anaeroben Bereich also mit Sauerstoffmangel für meine Muskeln lief. Hier galt es, mit purem Wille durchzuhalten. Km acht und neun waren geschafft, noch ein paar hundert Meter bis ins Ziel. Stoß atmend, aber kontrolliert lief ich durchs Ziel. Yap. Geschafft! Meine Uhr zeigte eine Zeit von 49:49 min. Viel mehr war nicht drin. Das ist die Zeit, die meinem derzeitigen Leistungsstand entspricht. Das war mir echt wichtig zu wissen. Jetzt geht’s an die nächste Stufe.

Wenn ich was neues anfange, wie zum Beispiel das Laufen, habe ich den Ansporn mir Ziele zu setzten. Es geht mir dabei nicht darum, der Beste zu sein oder der Schnellste. Ich habe auch nicht den übertrieben Ehrgeiz. Im Vordergrund steht immer zuerst , Spaß zu haben . Aber ich möchte schon auch wissen, wie ich mich entwickeln kann. Wo ist mein Limit?

Es fing mit langsamen fünf km an, danach wollte ich zehn km am Stück schaffen. Danach bin ich das Erste mal 20 km gelaufen. Zeiten - Nebensache. Jetzt kann ich Halbmarathon laufen.

Ich erweiterte mein Limit. Heute vergleiche ich meine Fitness und Laktatwerte regelmäßig, um zu wissen, was ich laufen kann. Das schützt zum einen meine Gesundheit und bringt mich aber auch dazu meinen Willen zu stärken und das dann auch abzurufen. So geht die Treppe immer weiter nach oben. Erst wenn ich mit dem gleichem Zeitaufwand, die Intensität nicht mehr erhöhen kann, wenn Tempo, Kraft, Ausdauer und Wille am Limit sind, bin ich zufrieden.

Meine Frau rollt schon ab und zu die Augen, wenn ich mal wieder doziere wie das Rennen war. Sie nennt mich  inzwischen „Lauf-Klaus“. Naja, kontere ich, wer einen Lauf-Klaus hat, ist eine Laufbraut. Und sie ist mein erster Fan. Sie ist oft dabei und freut sich mit mir. Das ist die beste Motivation überhaupt oder nicht? Laufbraut sag ich, am nächsten Sonntag Wecker stellen, ich muss früh raus , ich muss ans Limit. Mal sehen, was geht... (Text: Klaus Fischer)


17.06.2016 - Formkurve zeigt nach oben

Laufen für den guten Zweck ( Viel Spass in Altrip) - Altrip 12.06.2016

Samstags oder Sonntags steht bei mir immer der lange ruhige Dauerlauf auf dem Programm, vorausgesetzt es ist kein Wettkampf-Wochenende. Nach der schmerzlichen Lehrstunde in Lampertheim (siehe mein Bericht vom 5.06) habe ich mich kurzentschlossen in Altrip angemeldet. Ich wollte es diesmal einfach besser machen.

Der TUS Altrip veranstaltet jedes Jahr ein Sportwochenende in viele Disziplinen und bot auch eine 5 km und 10 km Strecke für Walking und Laufen an.

Die Einnahmen werden gespendet.

Und so ging es dem Charakter der Veranstaltung entsprechend recht familiär und entspannt zu.

Später traf ich Thomas Dörr und Feyhl aus unserem Team und Thomas` Mutter mit Freundin aus der Walking-Gruppe.

Thomas befindet sich gerade nach überstandener Verletzung im Aufbautraining und hatte sich für die 5 km Distanz angemeldet. Miriam lief an diesem Wochenende nicht und übernahm die Rolle der Pressefotografin. Zum Start traf sich ein buntgemischtes Völkchen aus Kindern, Walkern und Läufern aller Altersgruppen. Nach einer Stadionrunde ging’s dann auf den Rheindamm rund um Altrip. Thomas trat gleich mit zügigem Tempo aufs Gas und war schon nach einigen hundert Metern aus meinem Sichtfeld. Geprägt von der Erfahrung der letzten Woche lief ich die ersten km langsamer, um meinen Rhythmus zu finden.

Die 5 km Läufer hatte die erste Wendemarke schon erreicht. Thomas kam mir konzentriert und als einer der Ersten entgegen und machte ordentlich Tempo.

Kurzes abklatschen, er Richtung Ziel, ich weiter zum 5 km Wendepunkt.

Bei km 5 stand die Uhr auf knapp 25 min. Nicht schlecht, dachte ich, zumal wir auf der Strecke Gegenwind hatten. Ich fühlte mich gut, 5 km mit Rückenwind, kein Regen. Bis km 8 hielt ich das Tempo bei 5 min/km. Km neun zog ich das Tempo an und die letzten 300 m hatte ich noch Reserven für einen Sprint.

Geschafft!! Die Uhr blieb bei 49:41 min stehen.

Thomas lief die Strecke in sehr guten 20:03 min und erreichte damit sogar einen Dritte Platz. Klasse Leistung, Thomas!

Fazit:

Laufen für den guten Zweck ist eine schöne Sache:

- Für die Veranstalter, die sich viel Mühe machten und für die, die Spenden bekommen.

- Für Thomas, dessen Formkurve nach jeder Trainigswoche ein steiles Stück nach oben steigt.

- Für mich, weil ich jetzt weiß, jetzt dass ich < 50 min drauf habe.

Ich bin mir sicher, dass das letzte Kapitel in dieser Geschichte noch nicht geschrieben ist. (Text: Klaus Fischer, Fotos: Miriam Feyhl)


16.06.2015 - "FlachlandTirolerin" Kathy Ermert gewinnt in Hockenheim die W35

Gartenschauparklauf in Hockenheim am 12. Juni

Ein Lauf, der von Schülern einer achten Klasse der Theodor-Heuss-Realschule Hockenheim in dem Fach „Wirtschaft-Verwalten-Recht“ organisiert wurde, erwartete mich am Sonntagmorgen auf dem dortigen ehemaligen Gelände der Landesgartenschau von 1991. Bei dem Hauptlauf absolvierte man drei Runden à ca. 3,3 km durch die blühende Parkanlage.

Für „Flachlandtiroler“ wie mich war es an einigen Stellen eine Herausforderung: die Strecke ist recht wellig mit einem kurzen Anstieg und auch die Untergründe wie z.B. Treppenstufen oder Kies sind „abwechslungsreich“ und erinnern oft eher an Passagen eines Crosslaufs. Zufrieden und nur auf dem letzten Kilometer nass geworden, überquerte ich die Ziellinie nach 55:56 Minuten und knapp 10 Kilometern.

Ein großes Lob gilt den jungen Organisatoren, die sich sich größte Mühe gegeben und dazu beigetragen haben, dass es eine gelungene Veranstaltung wurde. Ich werde garantiert wiederkommen!

Danke an Christian Fecht für die Fotos! (Text: Kathy Ermert, Fotos: Christian Fecht)

Anmerkung der Redaktion: Kathy Ermert wurde im Gesamteinlauf Neunte bei den Frauen und gewann die Altersklasse W35.

 


14.06.2016 - Horst Meurer trotzt dem Regen

8. Karlsternlauf 2016 am 12. Juni 2016

 

Pünktlich um 10.40 Uhr fiel der Startschuss im Käfertaler-Wald am Karlstern-Pavillon. Zum ersten Mal lief ich diese Strecke über 12km. Das Wetter war ideal für mich. Es war nicht zu warm und trocken. Die Strecke musste zwei Mal gelaufen werden. Aber ab Kilometer sechs regnete es dann Bindfäden. Die Pfützen wurden auf den Wegen immer größer und irgendwann war mir das auch egal, denn ein Ausweichen war nicht mehr möglich. Nass bis auf die Haut lief ich nach 1:20:31 h ins Ziel. Für 2016 war das auch eine Erfahrung für mich, bei strömenden Regen zu laufen. In meiner Altersklasse M65 belegte ich den dritten Platz. Vielen Dank Andreas Frei für die Fotos. Alle Teilnehmer erhielten mit der Ausgabe der Startunterlagen einen Karlstern-Trainingsbeutel. Der Gewinn der Veranstaltung kommt dem Verein „Freunde des Karlsterns Mannheim e.V.“ zugute. Mittels der Spende soll das Projekt „Waldmeisterschaften für Kindergartenkinder" (Naturerlebnis für Stadtkinder in Form eines spaßigen Wettbewerbes mit Verpflegung und Urkunden) realisiert werden. (Fotos: Andreas Frei, Text: Horst Meurer)

 


13.06.2016 - Grenzerfahrung und gelungene Premiere - Platz zwei in der W40 bei den Deutschen Towerrunning-Meisterschaftenfür Saskia Helfenfinger-Jeck

Läufern wird generell ein gewisser Hang zum Masochismus nachgesagt. Als ich von meinen Plänen, den SkyRun Messeturm in Frankfurt am Main laufen zu wollen, berichtete, schoben mich gewisse Leute schon in die Kategorie „durchgeknallter Freak“ ab. Okay, zugegebenermaßen kann man seine Sonntagvormittage beschaulicher und ruhiger verbringen als 61 Stockwerke mit 1202 Stufen hochzulaufen.
Die spezielle Vorbereitung auf den SkyRun Messeturm hielt sich in Grenzen. Im Vorfeld fuhren wir einmal nach Frankfurt. Am 21. Mai lief ich zwei Mal den Messeturm hoch, schaute mir heikle Stellen an und stellte fest, dass das verwinkelte Treppenhaus nicht wirklich für mich gemacht ist. Der Handlauf befindet sich auf der rechten Seite. Ich aber bin Linkshänderin, habe im rechten Arm so gut wie keine Kraft, konnte davon also nicht wirklich profitieren. Macht nichts, dachte ich mir, dann müssen es eben die Beine richten. Beim Grumbacher Treppenlauf in der Nordwestpfalz – ein weiterer Programmpunkt in meiner Vorbereitung – galt es immerhin 280 Treppenstufen – verteilt auf 7,5 Kilometer – zu bewältigen. Zumindest ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was am 12. Juni in Frankfurt am Main auf mich zukommen sollte. Die letzten beiden Wochen verliefen alles andere als optimal. Beruflich war ich stark eingespannt, zudem „spinnte“ der Rücken wieder und sorgte auch für ein gewisses Missempfinden in den Beinen. Trainingspensum runterschrauben, rauf aufs Rad und ins Schwimmbad.
Eigentlich bin ich zum SkyRun Messeturm wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Gabi Gründling von laufticker.de hatte mich angefragt, ob ich denn Lust hätte, über die Veranstaltung zu schreiben. Da ich generell nicht gerne über etwas schreibe, was ich nicht selbst ausprobiert habe, sagte ich mutig zu und wollte mich der Herausforderung stellen. Ganz ehrlich: Ich hatte beim Anblick des Messeturms vor dem ersten Training echtes Muffensausen und danach noch viel mehr. Aber nach dem gestrigen Tag weiß ich: Auch er, der Messeturm, das stählerne Monstrum im Herzen des Frankfurter Westends, ist zu bezwingen.
Für uns ging es früh am Morgen los. An sich wollte ich mich in der Umgebung des Messeturms warmlaufen, doch schon bei der Ankunft regnete es Bindfäden. Kurzerhand entschied ich mich, das Warm-Up ins Parkhaus zu verlegen. Diese Idee hatten noch andere und so drehten wir zwischen parkenden Autos unsere Runden. 11:11:10 Uhr sollte ich endlich hinauf dürfen. Die Vorfreude, aber auch die Anspannung stiegen im Minuten-, ach was, im Sekundentakt. Im letzten Newsletter vor der Veranstaltung gab Renndirektor Michael Lederer noch einige Tipps zur richtigen Vorbereitung. Salbeibonbons sollten in dem trockenen Treppenhaus Wunder wirken. Da ich Angst hatte, ein solches beim Aufstieg zu verschlucken, lutschte ich es einfach vorher. Nun ja, wirklich geholfen hat es nicht. Bis ich aus dem Callroom bzw. Callzelt außerhalb des Messeturms herauskam, war der Mund wieder trocken. Und er sollte noch trockener werden.
Die Uhr lief unaufhörlich. Noch acht Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich absolut fokussiert. Nur noch der Blick auf die Uhr. Ein Pieps, es ging los. Über einen langen Teppich führte der Weg vorbei an vielen, vielen Zuschauern und Cheerleadern hinein ins verwinkelte Treppenhaus des Messeturms. Es waren zwei, vielleicht drei Stockwerke zurückgelegt, da hatte ich schon das Gefühl, meinen Maximalpuls erreicht zu haben. Die Luft war so wahnsinnig trocken, regelrecht zum Schneiden. Wie gerne hätte ich jetzt ein Salbeibonbon gehabt oder zumindest die Lippen etwas benetzt. Ich zog regelrecht nach Luft, versuchte zu atmen. Die Beine brannten bereits wahnsinnig, wurden bleischwer. Ich nahm weiterhin zwei Treppenstufen auf einmal und zog dies bis obenhin durch. 15 Stockwerke hatte ich zu diesem Zeitpunkt zurückgelegt und schon einige vor mir gestartete Läuferinnen ein- und überholt. In regelmäßigen Abständen standen Sanitäter und hofften wohl inständig, dass sie keine Kundschaft bekommen würden. Der Schweiß lief in Strömen. Ich versuchte, nicht die Anzahl der Stockwerke an der Wand abzulesen, sondern einfach nur weiterzulaufen. Und doch ging der Blick automatisch immer wieder in Richtung Wand. Die Beine gehörten irgendwie nicht mehr zu mir. Sie liefen einfach wie von selbst. Irgendetwas zog mich unaufhaltsam nach oben. Ich versuchte mich, am Geländer hochzuziehen. Mit schweissnassen Händen ein schier unmögliches Unterfangen. Stockwerk 40, nur noch 21 Stockwerke. Das Ziel rückte nicht nur gedanklich näher. Ich war am Limit, doch ich habe mich zu keinem Zeitpunkt des Rennens gefragt: „Warum tust du dir das an?“ Wirklich zu keinem Zeitpunkt. Stockwerk 59. Nicht mehr weit bis ins Ziel. Ich überholte wieder die eine oder andere Läuferin. Da, die Linkskurve. Wow, es war geschafft. 10:42 Minuten. Ich war so happy und bin es noch immer. Erst einmal stützte ich meine Hände auf die Oberschenkel, setzen wollte ich mich nicht. Im Gehen erhole ich mich erfahrungsgemäß schneller. Ich griff zu einem Becher, verließ das Zielareal, um im Nachbarraum die Aussicht zu genießen. Nein, das konnte doch nicht wahr sein. Jetzt war ich schon mal im 61. Stockwerk des Messeturms und Frankfurt versank in den Wolken. Vielleicht ein Zeichen, um im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Ganz nebenbei wurde ich Zweite bei den Deutschen Towerrunning-Meisterschaften in der Altersklasse W40 und belegte auch im Gesamtklassement der W40 (inklusive der Elite) hinter der australischen Weltklasse-Treppenläuferin Suzy Walsham und der Frankfurterin Cordula Galster Platz drei. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Dominique, Nikolaj und Mischa Helfenfinger)
Wer noch mehr über den SkyRun Messeturm lesen möchte, kann dies hier tun: http://www.laufticker.de/reportagen/detail/article/10-skyrun-messeturm-frankfurt.html

 

05.06.2016 - Klaus Fischer Läuft in Lampertheim AUF AK-Platz drei und erzielt eine PB

Eine Lehrstunde in Renntaktik
(Der sture Wille ist stark doch die Beine sind schwach)
Lampertheim 4.Juni – 27. Spargellauf
Ich hatte mich für den 10 km Lauf angemeldet. Die 10 km Strecke im Wettkampfmodus  ist für Läufer, die Halbmarathon oder Marathon laufen ein wichtiger Indikator, um die Form zu testen, das habe ich inzwischen gelernt. Über diese Laufzeit lassen sich recht zuverlässig Prognosen ableiten wie schnell eine Halbmarathon -oder Marathon Distanz gelaufen werden könnte. Vorausgesetzt natürlich man hat im Winter auch fleißig Ausdauer auf langen Distanzen trainiert. Für alle Läufer, die gerne mit Trainingsplänen arbeiten, ist das natürlich auch eine Möglichkeit, Trainingsfortschritte zu messen.
Der letzte Zehner lag schon über zwei Monate zurück. Mein HM Ergebnis in Salzburg, ein 5 km Lauf und die Trainingsergebnisse stimmten mich zuversichtlich dass ich in Lampertheim schnell laufen werde. Ich wollte unbedingt den Wettkampf in 5min pro km laufen, also knapp unter 50 min im Ziel sein.
Die Wetterbedingungen waren gut, ich fühlte mich nicht schlecht und ab ging’s auf den ersten Kilometer. Mein Plan war es, die ersten 5 Kilometer knapp über fünf Minuten zu laufen und die zweite Hälfte dann unter 5 min.
Km 2 ging’s gleich über eine Brücke bergauf, aber ich hielt das Tempo. Ich pendelte mich bei 5:05 min Laufzeit pro Kilometer ein und ich fühlte mich gut. Aber das war mir zu langsam.
Km 4 und 5 zog ich das Tempo an und lief sie in 4:52 min. Diese Tempoverschärfung sollte sich rächen. Zwar war ich mit Blick auf die Uhr nun knapp beim 5er Schnitt, meine Atemfrequenz signalisierten jedoch deutlichen Sauerstoffmangel. Ich musste das Tempo drosseln und zwar deutlich.
Den nächsten Kilometer war ich nun zwar etwas erholt, mit Blick auf die Uhr jedoch verzweifelt und noch 3 km bis zum Ziel. Mein Gefühl ignorierend, zog ich das Tempo wieder an. Ein fataler Fehler, ein ganz fataler Fehler. Hatte ich doch vor lauter Blicken auf die Uhr und meiner Sturheit vergessen, dass ich den vorletzten Km wieder die Brücke hoch musste. Dieser kurze nicht sehr steile Anstieg gab mir den Rest.
Als ob mir jemand den Stecker aus der Steckdose zog, trabte ich die Brücke hoch.
Wenn mich jetzt eine Schildkröte überholt hätte, mit einem Lächeln und imaginären gestreckten Mittelfinger, ich hätte es mit Demut ertragen. Vorbei war’s mit <50min. Ich hatte verstanden. Blieb mir nur noch den letzten Km mit erhoben Haupt und mit allem, was ich an Sauerstoff rausquetschen konnten durchs Ziel zu spurten ähhhm... zu traben.....
Fazit: Es war eine perfekte Lehrstunde. Die Erkenntnisse aufschlussreich:
Stur auf Uhren starren, um die Pace zu überprüfen bringt Verdruss.
- Ziel aufgeben und Taktik anpassen, ist sinnvoll
- Es ist wichtig, auf sein Laufgefühl zu hören
- Trotz allem habe ich meine alte 10er Zeit um eine Minute unterboten
- Immerhin noch Dritter von Achtzehn Läufern in meiner Altersklasse ist erfreulich
- Unterm Strich war für mich diese Erfahrung sehr wertvoll für meine weiteren Rennen.
- Und was soll’s, die 50 min sind in Reichweite, ich werde Sie knacken, ganz bestimmt
- Das Weizenbier hinterher schmeckt trotzdem (Text & Foto: Klaus Fischer)

 


05.06.2016 - Rettich als Finisherpräsent

Die Teilnahme am Rettichfestlauf war eine recht spontane Entscheidung. Ich durfte für die Rheinpfalz schreiben und nur zuschauen, darauf hatte ich als Läuferin keine Lust. Daher überredete ich Nikolaj und Dominique zur Teilnahme in einer Staffel. Auch Kathy Ermert und Alexander Stanislaus entschieden sich ganz kurzfristig, an den Start zu gehen. Somit war der ESV mit fünf LäuferInnen in Schifferstadt vertreten. Rund 300 Teilnehmer verbuchte der organisierende LC Schifferstadt am Samstagabend. Kathy und Alex drehten einträchtig ihre Runden und liefen auch gemeinsam über die Ziellinie. In der Staffel freuten sich Nikolaj über seine Top-Zeit, die er nur ein Tag nach dem 4x3 Kilometer Staffellauf im Maudacher Bruch heraushaute, und Dominique über seine erste Podiumsplatzierung. Platz zwei - wir waren einfach nur happy. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Dominique Helfenfinger, Christian Fecht)


04.06.2016 - Geschichten, die das Leben schreiben - 4x3 Kilometer Staffellauf durchs Maudacher Bruch

Dass das ESV-Laufteam beim 4x3 Kilometer-Staffellauf durchs Maudacher Bruch mitläuft, ist schon eine gute, alte Tradition. Fünf Viererteams stellten die Ludwigshafener dieses Mal. Der Spaß am gemeinsamen Laufen steht dabei alljährlich im Vordergrund.
Es sind die kleinen Anekdoten – fernab von der Hetz auf Sekunden und Minuten – die ein solches Teamevent besonders machen. Drei sollen an dieser Stelle herausgegriffen werden. Andreas Grammenos war bei ESV 4 als letzter Läufer an der Reihe. Christoph Hinkel erklärte sich spontan bereit, den Youngster auf den drei Kilometern durch das mit Pfützen übersäte Maudacher Bruch zu begleiten. „Was willst du laufen?“, fragte Christoph Andreas. Mit solchen essenziellen Fragen hatte sich Andreas bisher noch nicht auseinandergesetzt. Und so lief er „frei Schnauze“ im Schlepptau von Christoph richtig gute 16:40 Minuten. Als ob sie sich abgesprochen hatten: Gerade einmal fünf Zehntel trennten Carmen Raeck und Daniela Schlösser im Ziel nach drei Kilometern. Beide liefen nicht mit-, sondern hintereinander, Daniela auf Position zwei, Carmen als dritte Läuferin.
Nikolaj Helfenfinger wollte unter 16 Minuten laufen und ging das Rennen verhalten an. Auf dem letzten Kilometer zündete er den Turbo, lief einen 4:20er Schnitt und konnte es selbst kaum fassen. 14:57 Minuten zeigte die Uhr für unseren Zehnjährigen an.
Bei den Damen liefen Saskia Helfenfinger-Jeck und Miriam Feyhl in der Einzelwertung unter die Top-Drei. Saskia Helfenfinger-Jeck war mit 12:16 Minute schnellste Einzelläuferin, Miriam Feyhl wurde in 13:01 Minuten Dritte.
Nach dem Sieg in der Gästewertung wurde ESV Ludwigshafen 1 heuer Vierter. ESV Ludwigshafen 2 lande auf Platz sechs, ESV Ludwigshafen 5 auf Platz 7, ESV Ludwigshafen 3 auf Platz 12 und ESV Ludwigshafen 4 auf Rang 14. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck)

 


30.05.2016 - Sonja Herb freut sich über PB in Frankfurt

Ich wollte schon immer am Sport Scheck Stadtlauf teilnehmen und heute war es soweit. Die 10 km-Strecke wartete auf mich in der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Vor dem Start musste man sich das Laufshirt abholen, denn nur dieses berechtigte zum Start. Startnummern wie ich es eigentlich gewohnt bin, gibt es bei diesen Läufen nicht. Gemessen wird die Zeit mit Chip und es gibt für jeden ein Finisherfoto beim Zieleinlauf.
Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. Die 10km-Strecke war in zwei Runden aufgeteilt. Start war in der Nähe der Sport-Scheck-Filiale. Entlang an der Hauptwache über den Roßmarkt ging es an den Mainkai und an der Alten Brücke wieder zurück. Entlang der Strecke wurden die Läufer kräftig von den Zuschauern angefeuert, ein Blick hoch zur Skyline und ich bekam Gänsehaut. Meine Gedanken schweiften fünf Monate weiter zum Oktober hin, wenn mich die Frankfurter Straßen beim Marathon wieder sehen. Ein kurzes Stück auf der Zeil ging es zurück zum Start, wo es eine Streckenverpflegung nach knapp 5 km gab und die zweite Runde des Laufes dann gelaufen wurde. Durch das Gewitter am Morgen dampften die Strassen und es war sehr schwül. Es war eine sehr flache schnelle Strecke und zum Schluss  gab ich nochmal kurz Gas. Nach 53:40 min erreichte ich das Ziel und knackte wieder die persönliche Bestzeit, was mich richtig gefreut hat.  Im  Ziel gab es eine Finishermedaille und eine super Verpflegung. Das Erdinger Alkoholfrei hatten sich alle verdient und zischte richtig schön beim ersten Schluck. Die Organisation des Laufes konnte sich echt sehen lassen. Es war ein schöner Lauf. Werde nicht das letzte Mal dort gewesen sein. (Text & Fotos: Sonja Herb)

 


29.05.2016 - Saskia Helfenfinger-Jeck bezwingt die Grumbacher Treppen

Ganz ohne Pannen geht bei mir ein Lauf selten ab. Dieses Mal habe ich mich nicht verirrt. Nein, dafür war die Strecke des 7. Grumbacher Treppenlaufes zu gut ausgeschildert und ich hatte genug Mitläufer. Nein, dieses Mal tauchte mein Name nicht in der Ergebnisliste auf. Zumindest nicht in der der Frauen. Was war passiert? Nicht die Organisatoren waren schuld. Ich hatte es verbockt. Bei der Anmeldung hatte ich mein Häkchen bei „männlich“ gesetzt. Der Computer ordnete mich daher völlig verständlich bei den Männern ein. Die Grumbacher hatten allerdings alles im Griff und änderten dies kurzerhand ab. So wurde daraus Platz eins in der W40 und Platz zwei im Gesamteinlauf hinter der famos laufenden Jessica Kammerer aus Heltersberg.
Den Grumbacher Treppenlauf hatte mir Gabi Gründling von laufticker.de empfohlen. Zurzeit bereite ich mich ja mehr oder weniger akribisch, aber mit einem Höllen-Respekt auf den SkyRun Messeturm in Frankfurt mit 1202 Stufen und 61 Stockwerken vor. Da klingen 7,5 Kilometer, 208 Stufen und 186 Höhenmeter doch harmlos, oder? Doch der Grumbacher Treppenlauf hatte es wahrlich in sich. Steile Anstiege, schmale Treppenpassagen, unterschiedliche Bodenbeläge. Der Lauf forderte einiges, das Laktat stieg wieder einmal in ungeahnte Höhen. Doch der Grumbacher Treppenlauf ist so eine Veranstaltung, bei der du sagst: „Da komme ich garantiert wieder – trotz eines Anfahrtsweges von über 100 Kilometern.“
Ein ganzes Dorf stand am Sonntagvormittag Kopf. Die kleine, 450-Seelengemeinde Grumbach im Landkreis Kusel lud zu dem „etwas anderen Laufevent“ ein. Der Grumbacher Treppenlauf vermeldete bei seiner siebten Auflage ein Rekordmeldeergebnis von mehr als 130 Teilnehmern. Sehr zur Freude des veranstaltenden TV Grumbach, der mit so viel Akribie die Veranstaltung alljährlich vorbereitet.
Nichts, aber auch gar nichts gab es zu bemängeln. In Grumbach sind offensichtlich die Perfektionisten zuhause. Und dennoch strahlen die vielen ehrenamtlichen Helfer eine unglaubliche Herzlichkeit aus. Es sind die Kleinigkeiten, die den Lauf so besonders machen. Ob Busshuttle zu den Umkleidekabinen, kostenlose Duschgelproben – die Grumbacher haben an alles gedacht. Nicht zu vergessen: der legendäre Spießbraten mit der knusprigsten Kruste pfalzweit. Wer noch mehr über den Grumbacher Treppenlauf lesen möchte, kann dies auf www.laufticker.de tun. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Dominique Helfenfinger)


29.05.2016 - Christoph Hinkel trotzt dem schwülen Wetter

Wer ans Strohhutfest in Frankenthal denkt, der nennt Weinschorle, Bratwurst und Miss Strohhut. Aber es gibt im Rahmen des Festes auch noch den 5 km Strohhutfestlauf, der erfahrungsgemäß um die 220 Läufer auf die 4 Runden ums Fest schickt. Dieses Jahr wurde, wohl auch wegen des tollen Wetters, das Starterfeld auf sagenhafte 400 Teilnehmer katapultiert. Das ist neuer Rekord und zeigt, wie sportlich die Region wieder wird. Aber der Lauf war nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ toll und stark besetzt. Namhafte Starter wie Hippler, Scriba, Schlohmann oder Nieser traten an, um den Gesamtsieg auszumachen. Das Rennen war vom Start weg sehr schnell und enorm anstrengend, da der Regen der vorigen Nacht langsam in der Sonne verdunstet ist und somit die Luft fast tropisch war. Ich ging zwar die erste Runde mit 3:51min/km an, musste aber schon bei km 2 erkennen, dass heute nichts extrem Schnelles drin ist. Also pendelte ich mich bei 4:05-4:15 pro km ein. Die letzte Runde war koordinativ die anspruchsvollste, weil man etliche Leute überholen und überrunden musste. Auf dem engen Rundkurs stellte sich das als weitaus schwieriger dar, als es sich hier liest. 500 m vorm Ziel bemerkte ich Kumpel Heinz Storz hinter mir, der auf Siegkurs AK60 war. Er war merklich am Limit, blieb dann aber doch noch an mir dran und rettete sich ins Ziel. Nach 20:42 min und mit einer Pace von 4:11 min bin ich zwar deutlich langsamer als geplant, aber damit kann man die nächsten Wochen erstmal arbeiten. (Text: Christoph Hinkel)

 


27.05.2016 - Miriam Feyhl mit Energieleistung in Mainz

Gutenberg Marathon Mainz – der noch offene Zieleinlauf :-)

 

Ich will gar nicht so viel schreiben, obwohl ich über die ganze Story Blätter füllen könnte. Leider hat der Mannheimer Marathon aus gesundheitlichen Gründen nicht geklappt und ich stieg nach km 32 aus. Am zweiten Tag danach entschied ich mich dann, einen zweiten Versuch anzugehen. Der Marathon sollte aber hier in der Nähe sein. Daher landete ich beim Mainzer Marathon. Acht Tage nach Mannheim. Mainz hat eine top Organisation und man merkt, dass Mainz seinen Marathon lebt. Sehr viele Zuschauer, wahrscheinlich auch dem super Wetter geschuldet. So schön das Wetter für die Zuschauer war, konnten die Läufer den heißesten Tag im Jahr nicht genießen. Es wurde während des Laufes immer und immer wärmer. Sehr viele Marathonis haben sich für einen Halbmarathon entschieden und stiegen bei dem zweifachen Rundkurs nach der ersten Runde aus. Von Anfang an nahm ich mir aufgrund des Wetters vor, einfach langsam zu machen. Also weiter in Runde 2. Puh, es wurde immer wärmer  –> ich bin noch nie der Warm-Wetter-Läufer gewesen. Also zwischendurch mal gehen, laufen, gehen wieder laufen! War man am Wasserstand vorbei, sehnte man sich schon den nächsten Wasserstand herbei.
Es war wirklich hart, aber ich bin einfach glücklich, nun meinen Zieleinlauf erlebt zu haben und mir meine Medaille verdient zu haben. Klar konnte ich nicht abrufen, was ich trainiert habe, aber der nächste Marathon kommt! Und es sind nicht die Bestzeiten, die einem zum glücklichen Läufer/in machen…
Ich danke allen die mir beim Mannheimer Marathon fleißig zugejubelt haben: dem ESV Team; Jockel mit Claudia und den Kids, Christof und Michael, das war großartig!
Ich danke aber auch der lieben lieben Ilonka, die bei km 29 in Rheingönheim mit Wasser und Bananen bereit stand. Die mich nicht nur während des Rennens unterstützt hat, sondern auch besonders vor dem Marathon und beim Abbruch des Marathons. Danke, dass du mich wieder auf die Beine gebracht hast :-)
Natürlich ein riesengroßes Dankeschön an meinen Thomas, der nicht nur die vielen vielen Trainings unterstützt hat  -> nein, er hat mich so super während dem Marathon in Mannheim unterstützt sowie danach und auch nochmal den zweiten Marathon mit mir in Angriff genommen hat. Es war kein Hindernis zu groß und er wurde niemals müde mir immer zur Seite zu stehen. Ohne Ihn hätte ich das nicht geschafft. Danke Thomas :-) (Text: Miriam Feyhl, Fotos: Thomas Dörr)

 


27.05.2016 - Horst meurer stärker als der schweinehund

28. SWEN Weinbergslauf in Grünstadt am 21.05.2016

 

Der Startschuss um 18 Uhr wurde durch den Geschäftsführer der Stadtwerke Grünstadt, Herrn Albert Monath, ausgeführt. Bei sehr warmen Wetter ging es durch die Weinberge auf die erste 5 km-Runde. Die Weinbergswege waren teilweise mit Schottersteinen gespickt. Nach der ersten Runde ging ich die zweite an. Da machte ich eine Erfahrung, die ich so noch nicht erlebt hatte. Kilometer sechs, sieben und acht musste ich dem warmen Wetter Tribut zollen. Der Geist war willig, aber die Beine wollten nicht mehr so. Daraufhin schaltete ich zwei Gänge zurück. Zum ersten Mal dachte ich, ob ich aussteigen sollte. Aber ich besiegte den inneren Schweinehund. Ab Kilometer neun und zehn lief ich wieder, aber mit angemessenem Tempo. Ich kam in das Ziel, doch dieser 10km-Lauf wird mir ewig im Gedächtnis bleiben. Der Wunsch von mir an den Organisator wären mehrere Stationen mit Wasser an der Laufstrecke. Denn die Strecke ist nicht eben, sondern sehr hügelig. (Text & Foto: Horst Meurer)

 


26.05.2016 - Martin Jeck beim Gäulauf am Start

ESV-Laufteam-Mitglied Martin Jeck wollte mal wieder ein flottes Läufchen absolvieren und entschied sich, beim Gäulauf am Mittwochabend in Gommersheim über zehn Kilometer an den Start zu gehen. Mit seiner Zeit von 41:24 Minuten lief er als 13. der M30 über die Ziellinie und zog ein zufriedenes Fazit. (Fotos: Julia Jeck)


23.05.2016 - Trio beim TRiathlon Goldener Hut

Christoph Hinkel und Alexander Stanislaus starteten am Sonntag zum zweiten Mal beim Triathlon Goldener Hut in Schifferstadt. Klaus Fischer durfte als Schlussläufer einer Staffel ebenso Triathlonluft schnuppern und berichtet hier:

 

Im Januar wurde ich von der Geschäftsleitung der Fa. KSI Industrielackierungen, die in Schifferstadt ansässig ist, gefragt, ob ich nicht Lust hätte in der Staffel als Läufer einzuspringen. Die FA. KSI und mich verbinden schon sehr lange Geschäftsbeziehungen und so hatte ich spontan zugesagt.

 

Der Goldene Hut Triathlon geht über die Distanzen 400m schwimmen – 20 Km Radfahren und 5000 m laufen. Das Wetter war super, fast schon zu warm. Die Veranstalter hatten sich wirklich Mühe gegeben und die Stimmung war bestens.

 

Vor dem Start traf ich Alex von unserm ESV-Laufteam, der den Wettbewerb als Einzelkämpfer bestritt und später auch noch Christian, der ein paar schöne Bilder machte, Christoph anfeuerte, den zweiten Starter vom ESV.

 

Später beim Warmlaufen musste ich ein wenig vor mich hin schmunzeln, als mir bewusst wurde, wie sich meine Wahrnehmung verändert hatte. Vor über 20 Jahren, noch als aktiver Basketballer, hatte ich es immer gehasst vor der Hallensaison im Wald Intervalle zu bolzen. 5000 m waren da die weiteste Strecke überhaupt.

 

Vor zwei Jahren war ich so außer Form, dass ich gerade mal 5 km im Maudacher Bruch im Walking-Tempo mit Gehpausen schaffte, damit mein Puls nicht durch die Decke ging.

 

2016 laufe ich Halbmarathon und die anstehenden 5000m sind sozusagen Training, um zu testen, ob sich meine Grundschnelligkeit verbessert hat.

 

Die letzten zwei Wochen hatte ich einige ziemlich harte Intervalleinheiten absolviert.  Noch an unserem Freitagstrainig standen 5x 5 min schnelles Tempo auf dem Programm. Saskia, unsere Trainerin meinte noch, dass ich die für mich magische Grenze von 5 min pro km schaffen werde. Also 25 min zu knacken, das war das Ziel.

 

Und wir wollten ja auch ein ordentliches Staffelergebnis abliefern. Hatten wir doch mit Andreas Scheffner als Schwimmer und Bruno Kolb(beide Fa.KSI) als erfahrene Straßenfahrer doch einige Ansprüche an uns. Eine Zeit unter 1:10 Stunden hatten wir uns vorgenommen.

 

Nachdem Andreas aus dem Wasser war und mich Bruno nach 20 km Radfahren abklatschte, ging’s für mich ab auf die Strecke über drei Runden. Schon nach der ersten Runde merkte ich, dass heute was geht.

 

Die ersten beiden km blieb ich knapp unter 5 min. Die Luft war ok, die Beine ok - also weiter Gas geben. Km drei und vier waren noch mal schneller mit ca. 4:55 min pro km. Meinem Naturell entsprechend, wollte ich den letzten km alles raushauen, was Lunge und Beine hergaben.

 

Mit 4:33 min auf dem letzten Kilometer lief ich auf der letzten Rille durchs Ziel.

 

Am Ende standen 23:33 min, die Pace lag bei 4:43 min/km. Dieser Leistungssprung hat mich dann doch ehrlicherweise selbst überrascht.

 

In der Staffelwertung konnten wir mit 1:08:08 Stunden unsere Ziel-Zeit ebenfalls unterbieten und erzielten mit Platz 21 ein gutes Ergebnis.

 

Fazit:

 

Es ist einfach faszinierend zu spüren, wie sich mein Körper auch noch deutlich jenseits der 50 Jahre mit relativ wenig Aufwand ( 3- 4 Stunden die Woche) verändert und leistungsfähiger wird. Es ist nie zu spät mit Sport und speziell mit dem Laufen anzufangen. Der Gesundheitsaspekt kann nicht hoch genug bewertet werden. Der nächste Halbmarathon wartet schon. Ich kann’s kaum erwarten.(Text: Klaus Fischer, Fotos: Christian Beilmann, Klaus Fischer)

 


17.05.2016 - Erfolge "Iwwer de brick"

Am Samstag war das ESV-Laufteam zu Gast beim SRH Dämmermarathon in der Schwesterstadt Mannheim. Ein Quartett startete beim erstmals ausgetragenen Rothaus 10er, der über die Augustaanlage vorbei am Carl-Benz-Stadion in Richtung Seckenheim führte. Nach dem Campingplatz ging es am Neckar entlang gen Innenstadt. Der Wind blies auf den letzten fünf Kilometern mächtig, dennoch durften sich die Vier über klasse Zeiten freuen. Saskia Helfenfinger-Jeck erreichte als Dritte der W40 in 43:11 Minuten die Ziellinie am Rosengarten. Sonja Herb feierte eine persönliche Bestzeit. Martina Schwarz-Arnold und Uli Schön, die von Tochter Michaela gezogen wurde, erreichten nach ihrer Zehn-Kilometer-Premiere freudestrahlend den Wasserturm.
Eine Zeit unter zwei Stunden hatte sich der "Bernie-Express" vorgenommen. Christian Beilmann und Martin Jeck, die in dieser Saison bereits 1:35 Stunden beim Bienwald Marathon in Kandel liefen, wollten Trainingspartner Bernie Brauer unter zwei Stunden ziehen, allerdings bekam Bernie Probleme mit der Luft und musste am Ende etwas den Gang rausnehmen. Dennoch gab es auch für ihn eine persönliche Bestzeit.
Miriam Feyhl nahm die volle Marathondistanz in Angriff und lag - als sie am ESV-Fanstand bei Kilometer 26 vorbeikam - auf einem Kurs unter vier Stunden. Der Magen bereitete ihr aber so große Probleme, dass sie das Rennen leider aufgeben musste. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Kathy Ermert, Dominique Helfenfinger)


11.05.2016 - Jürgen Ringelsbacher beim Wings For Life World Run

Für Jürgen Ringelsbacher ist die Teilnahmen beim Wings for Life World Run bereits Tradition. In den letzten Jahren startete er in Darmstadt. Heuer war er in München dabei. Bei Temperaturen weit über 25 Grad wurde Jürgen Ringelsbacher nach 23,4 Kilometern vom Catcher Car eingeholt. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Foto: Fam. Ringelsbacher)


09.05.2016 - Hitzeschlacht in St. Leon-Rot

Klasse Einstand für unser Neu-Mitglied Andreas Frei beim Lokalmatador Frühlingslauf in St. Leon-Rot über zehn Kilometer: In 44:22 Minuten landete er auf Rang vier in der M40. Und hier ist sein Bericht:

Nachdem ich mich relativ spät entschieden habe, in St. Leon-Rot die 10 km zu laufen, machte ich mich früh morgens auf den Weg nach Rot. Die Wettervorhersage und der Blick aus dem Fenster sowie die seit dem Freitagstraining immer noch „drückende“ linke Wade zeigten schon früh und deutlich, dass dies nicht mein bestes Rennen werden würde. Ich kenne in Rot bereits die Halbmarathon- Strecke, die 10er Strecke war mir neu. Die Strecke entsprach größtenteils der des Halbmarathons und war durchgehend asphaltiert bzw. bestand aus gut befestigten Wald-/ Schotterwegen mit sehr wenig Höhenunterschied, von daher empfand ich die Strecke doch als relativ schnell. Die ersten beiden Kilometer war ich dann doch zu optimistisch, ich fand dann aber ab dem dritten Kilometer ins Rennen und lief konstante Zeiten. Dass das Ergebnis gerade so noch im selbstgesetzen Zeitfenster lag, ist wohl zu einem großen Teil dem doch sehr warmen Wetter zuzuschreiben. Alles in allem war ich mit mir und der Veranstaltung durchweg zufrieden, so dass ich Rot immer wieder laufen werde. (Text: Andreas Frei)

 


04.05.2016 - Klaus Fischer wandelt beim Slazburger Halbmarathon auf Mozarts Spuren

Der 1. Mai war ein spannender Tag für mich. Ich bin meinen ersten Halbmarathon bei einem großen internationalen Laufevent gelaufen. Da meine Frau und ich sowieso ein paar Tage Wanderurlaub geplant hatten, fiel die Wahl auf Salzburg und Umgebung. Meine Schwester hatten wir über’s Wochenende eingeladen, mitzukommen und so hatte ich auch meinen persönlichen kleinen Fanclub dabei.

 

Am Freitag vorher konnte ich schon meine Wettkampfunterlagen abhobeln. Bei strahlendem Sonnenschein blieb dann am Samstag genügend Zeit, Salzburg ein wenig kennen zu lernen und den Start- und Zielbereich zu finden.

 

Der Start war um 9:00 Uhr. Also musste ich um 6:30 Uhr raus aus den Federn und rein in die Laufklamotten. Nach einen leichten Frühstück bin ich dann mit dem Bus vom Hotel in die Altstadt gefahren. Meine Frau und meine Schwester kamen später nach.

 

Direkt am Dom war der Zielbereich und nicht weit weg am Kai der Salzach auch der Start.  Alles war perfekt organisiert und so reihte ich mich 15 min vor dem Start in den passenden Startblock ein. Mit mir über 6000 weitere Läufer. Die Marathonis und die Läufer für den HM starteten gemeinsam auf den Rundkurs von 21,1 km.

 

Die Stimmung war klasse. Es waren schon trotz der frühen Uhrzeit viele Zuschauer an der Strecke. Ich war inzwischen ziemlich aufgeregt. Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss für den schnelleren Startblock, um 9:03 Uhr ging’s dann auch für mich los.

 

Ich hatte mir eine Zeit deutlich unter zwei Stunden vorgenommen. Nach meinen Trainingszeiten und mit den Laufzeiten auf kürzeren Stecken müsste ich das laut Prognose auch schaffen. Allerdings hatte mich mein erster HM einige Wochen zuvor ziemlich ernüchtert. Da war ich mit weit über zwei Stunden Endzeit voll abgeschmiert.

 

Ich hatte mir dieses Mal vorgenommen, die ersten 10 km etwas langsamer zu laufen, damit für die  zweite Rennhälfte noch ein paar „ Körner“ Energie übrig blieben.

 

Die ersten zwei Kilometer liefen nach Plan. Bei km 3 wurde die Strecke enger und durch die vielen Läufer die noch dicht  beieinander liefen, wurde ich dann eingeklemmt und musste mein Tempo drosseln. Noch nicht mal laufen kann man staufrei. Das war mir so auch neu.
Zu allem Überfluss musste ich meiner Aufregung vor dem Start Tribut zollen. Da wir inzwischen im Grünen durch eine alten Baumallee liefen, spendete ich einem alten ehrwürdigen Kastanienbaum etwas Wasser. Das kostete mich natürlich Zeit, aber der Stau auf der Strecke und in meiner Blase waren weg.

 

Um etwas Zeit gutzumachen, zog ich deshalb das Tempo deshalb früher an als geplant. (Ich war ja  inzwischen auch etwas leichter.....)

 

An der ersten Verpflegungsstation bei km 5 bemerkte ich vor mir einen etwas älteren Läufer der sich seine eigene, vorher deponierte Wasserflasche griff. Aha, ein erfahrener Läufer dachte ich, der läuft bestimmt den Marathon. Ich blieb hinter ihm. Wie ein Uhrwerk spulte er gleichmäßig sein Tempo runter. Als ich auf meine Uhr blickte entsprach sein Tempo exakt meinem Leistungsvermögen. So klemmte ich mich an seine Fersen und konnte Kilometer für Kilometer von seiner Laufruhe profitieren.

 

Ca. 4 km vor dem Ziel fühlte ich mich noch ziemlich fit, nahm noch einmal ein Energie Gel und Wasser zu mir, wünschte meinem persönlichen „ Pacemaker“ für seinen Marathon viel Erfolg und zog mein Tempo an. Vorbei an der traumhaften Altstadtkulisse und vielen begeisternden Zuschauer steigerte ich mein Tempo nochmals und lies mich durch die Stimmung ins Ziel pushen.

 

Mein erster großer Halbmarathon war geschafft. Mit einer Laufzeit von 1:54:43 und Platz 49 meiner Altersklasse, hatte ich meine eigenen Erwartungen deutlich übertroffen und mich riesig gefreut.

 

Fazit:

 

Beim Salzburg Marathon passte alles.  Mozartkugeln, eine schöne flache Rundstrecke, mit einer Bilderbuchberglandschaft und historischen Altstadt. Die Organisation war professionell und erstklassig. Sechs live Musikevents entlang der Strecke, Dudelsackspieler, Trommler, Rockbands und nicht zuletzt begeisterte Zuschauer sorgten für beste Stimmung. Super Salzburg, ich komme gerne wieder.

 

(Text und Fotos: Klaus Fischer)

 


04.05.2016 - Horst Meurer in Weinheim unterwegs

26. Altstadtlauf in Weinheim am Samstag, den 30.April 2016

 

Es war das erste Mal, dass ich hier den 10 km Lauf lief. Es gab sehr wenige gerade Passagen; die Laufstrecke ging rauf und runter, Kopfsteinpflaster und wenig Asphalt auf den Straßen wechselten sich ab. Der Startschuss des Hauptlaufes am Dürreplatz fiel um 17.15Uhr. Leicht ansteigend ging es in die Fußgängerzone, anschließend gerade und ca. 30 Höhenmeter auf Kopfsteinpflaster hinunter. Nach 100 m zum Erholen musste ich gleich wieder 30 Höhenmeter hinauf. Dieser Rundkurs war siebenmal zu Laufen. Für mich war es bis jetzt der härteste 10km Lauf. Das Wetter war ideal zum Laufen, trocken und 16 Grad. In meiner Altersklasse M60 belegte ich nach 1:10 h den vierten Platz. Schön fand ich, dass die Zuschauer bis zur letzten Läuferin oder dem letztem Läufer an der abgesperrten Strecke standen und Beifall klatschten. Ein großes Lob an die Organisation. (Text & Foto: Horst Meurer)

 


28.04.2016 - ESV-Lauf- und Triathlonteam spendet 200 Euro

Herzlichen Dank an die fleißigen Kuchen- und Brezelspender und -esser beim Run Up 2016. Dank euch bzw. Ihnen konnten wir heute 200 Euro an den Reiterhof der Kinderhilfe in Ludwigshafen-Oggersheim übergeben.


25.04.2016 - ESV`ler on Tour

SAMSTAG: HALBMARATHON IN RHEINGÖNHEIM

Ein Halbmarathon am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen - auch wenn man keine oder nur wenige hat. Bereits am Samstagvormittag starteten Klaus Fischer und ich beim Halbmarathon in Rheingönheim. Es war ein Lauf, der alles hatte: strömenden Regen, Cross-Passagen, beißenden Wind entlang des Rheins. Eine Dreiergruppe inkl. meiner Wenigkeit hat es doch glatt fertig gebracht, sich auf dem letzten km zu verlaufen. Am Ende waren es eben 500 Meter mehr. Im Ziel freuten wir uns über die obligatorische Finisher-Medaille, die wir den ESV-Fans Mischa und Niki überreichten. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Foto: PWV Rheingönheim/TG Frei Heil Rheingönheim)

SONNTAG: BADISCHE MEILE IN KARLSRUHE

Am 24.04.16 startete ich bei der Badischen Meile in Karlsruhe. Morgens war es lausig kalt und am Vorabend stellte ich mir schon die Frage:  Was ziehe ich nur an? Ich entschied mich für die Herbst-/Winterlaufkollektion. Zum Vergleich. An der Weinstraße hatten wir tolles Frühlingswetter mit Top-Temperaturen. Tja, der April macht eben was er will.
Start und Zielbereich der Badischen Meile waren mir noch vom Baden-Marathon bekannt. Los ging es an der Europahalle und Zieleinlauf war im Beiertheimer Stadion, welches jetzt den Namen Carl-Kauffmann-Stadion trägt. Um 10.30 Uhr fiel der Startschuss für die acht Kilometer, 888 Meter und 89 Zentimeter lange Strecke. Es war ein schöner Rundkurs durch die Karlsruher Innenstadt, teilweise identisch mit dem Baden-Marathon. Viele Zuschauer feuerten die knapp 6000 Läufer an. Die Strecke war bis auf die eine Unterführung, eine Brücke und den letzten Anstieg kurz vor dem Ziel super-eben. Ich konnte von Anfang an richtig Gas geben und lief eine gute Pace, trotz der Kälte am Anfang. Muss wohl irgendwie an der Karlsruher Luft liegen, denn auch beim Baden-Marathon lief ich eine gute Zeit. Mit  45:42 Minuten erreichte ich nach den knapp 9 km das Ziel. Mit einer schönen Finisher-Medaille wurde man für den Lauf belohnt, auch die Verpflegung im Ziel war reichlich und gut. Es war trotz der Witterung ein schöner Lauf und eine schöne Strecke. Wer mal etwas Kurzes laufen möchte, dem kann ich diesen Lauf nur empfehlen. (Text & Fotos: Sonja Herb)

 

DUATHLON IN GRABEN-NEUDORF

Bei 3 Grad machte ich mich auf den Weg nach Graben-Neudorf.  Es war mein 1. Duathlon.  Die Wetterbedingungen waren nicht die Allerbesten. Die ersten 5 Km waren zufriedenstellend.  Auch das Radfahren lief anfangs ohne Probleme. Auf der zweiten und dritten Runde dann die Überraschung.  Gegenwind und Graupelschauer. Das war kein Zuckerschlecken. Endlich konnte  ich die zweiten 5 km in Angriff  nehmen.  Wie auf Eiern begann ich den Lauf. Nach ca. 1 km hatte ich meinen Rhythmus wieder gefunden. Dann der Zieleinlauf. Eine Erlösung und eine Erfahrung reicher machte ich mich wieder auf den Heimweg. Das Nächste mal bin ich wieder dabei. Hoffentlich bei besserem Wetter.

Ergebnis: 5 km Laufen 25:03  35 km Rad 1:14:38  5 km Laufen 26:50 (Text & Fotos: Hansjürgen Weiler)

17.04.2016 - Impressionen vom Run Up 2016


13.04.2016 - Horst Meurer in Ladenburg am Start

Oldie Horst Meurer vertrat am Wochenende die Farben des ESV beim Waldparklauf in Ladenburg. Auf der teilweise profilierten 5-Kilometer-Strecke lief er ein gutes Rennen und überquerte nach 31:54 Minuten die Ziellinie.


11.04.2016 - ESV-Damen-Trio erobert die Weinstraße

Das ESV-Damen-Trio mit Miriam Feyhl, Saskia Helfenfinger-Jeck und Sonja Herb war am Wochenende beim Halbmarathon an der Weinstraße am Start. In der Teamwertung belegten die Drei übrigens Platz vier. Hier sind ihre Impressionen in Wort und Bild:

 

Miriam Feyhl:

Der 10. Weinstraßenmarathon kündigte sich am 10.04.2016 mit dem schönsten Wetter an. Drei ESV‘ler , Saskia, Sonja und ich starteten über die halbe Distanz. Die Atmosphäre vor dem Start war sehr entspannt und relaxed.

Nach dem Startschuss an dem Tor der Deutschen Weinstraße in Bockenheim durften wir nun eine der schönsten Strecken in der Pfalz erleben. Überall standen Zuschauer, die kräftig Lärm machten und uns zujubelten. Die Kilometer sowie die Höhenmeter ließen sich super laufen und die Strecke war sehr kurzweilig.

Im Gesamten ein perfekt gelungenes Event.

Super-schöner Lauf, ohne Langweile. Ich kann nur jedem raten, mal an der Weinstraße zu starten. Keine Angst vor den Höhenmetern, einfach das Tempo runterschrauben und schon kann man diesen wunderschönen Lauf genießen.

Die Weinstraße reiht sich nach dem Hamburg-Marathon und dem Halbmarathon in Kopenhagen in die Liste der tollsten  Läufe ein.

Herzlichen Glückwunsch an die Mitläufer des ESV. Saskia -top Zeit und Sonja -dein Ergebnis an der Weinstraße ist einfach klasse. Ich finde, dass wir drei echt ein super Mannschafts-Ergebnis hingelegt haben.

Ein riesen Dankeschön an Thomas. Danke für das Fahren, Danke für das Organisieren, Danke für das Rumschleppen meiner Sachen. Danke, dass du mir die Angst vor den Höhenmetern genommen hast und dass du mich im Training und bei den Läufen so schön unterstützt. Ohne Dich wäre es nur halb so schön. (Fotos: Thomas Dörr)

Saskia Helfenfinger-Jeck

Er war einer der schönsten Läufe der vergangenen Jahre für mich, der Halbmarathon beim Marathon Deutsche Weinstraße am Sonntag. Es passte einfach alles zusammen: das Wetter, die super-gelaunten Zuschauer entlang der gesamten Strecke, die Organisation, die bekannte Pfälzer Herzlichkeit. Heraus kam eine Zeit, mit der ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hatte. 1:38 Stunden auf einer Strecke, die aufgrund ihrer Höhenmeter alles andere als bestzeitentauglich ist. Damit gewann ich nicht nur die W40, sondern lief als vierte Frau über die Ziellinie. Der absolute Wahnsinn!
Der Reihe nach: Ich hatte in der letzten Wochen einige schlaflose Nächte. Mein Trainingspensum hielt sich in den vergangenen Monaten massiv in Grenzen. Schuld daran, waren zum einen der Job, die Vorbereitungen für den 1. Ludwigshafener Insellauf am 26.8. und last but noch least meine Achillessehnenbeschwerden, die ich aber dank eines Schuhwechsels, Ultraschall und Zahnbürstenmassage langsam, aber sicher in den Griff bekomme. Ich wusste, dass mir einige Kilometer fehlten. Drei lange Läufe, d.h. länger als 90 Minuten, waren in der Vorbereitung nicht drin. Als Trainerin würde ich meinen Läufern sagen: Mit so einer Vorbereitung in einen Halbmarathon zu gehen, ist Harakiri. Entsprechend zurückhaltend bin ich das Projekt „Marathon Deutsche Weinstraße“ angegangen. Im Startbereich hatte ich mir die 1:50er-Zone rausgesucht. 1:50 Stunden sollten im Idealfall drin sein, dachte ich mir. Gemächlich setzte sich das Starterfeld um Punkt zehn Uhr in Bewegung. Die Betonung liegt wirklich auf gemächlich, denn mit 5:05 Minuten war der erste Kilometer zugleich auch der langsamste. Selbst die Asselheimer Wand habe ich schneller erklommen. So aber übertrieb ich es am Anfang auch nicht und viele, viele Starter waren in dieser Phase noch vor mir. Langsam, aber sicher fand ich ins Rennen hinein, überholte eine Läuferin nach der anderen. Die Kilometer vergingen wie im Fluge. Die Zuschauermassen – egal, ob in der Grünstadter Innenstadt oder mitten in den Wingerten – so etwas hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Mehrfach bekam ich Gänsehaut und ein Dauerlächeln zierte mein Gesicht. Die Helfer an den Verpflegungsstellen arbeiteten so professionell wie ich es selten bei einer Laufveranstaltung erlebt habe. Ich bin übrigens jemand, der sich für jeden Becher, jeden Schwamm oder was auch immer gereicht wird, bedankt. Ich finde, das gehört dazu, denn jeder einzelne ehrenamtliche Helfer sorgt dafür, dass wir alle laufen können. Und ein kleines „Danke“ sollte trotz jeglicher Anstrengung doch immer drin sein. Mein Isostar-Gel leistete wieder einmal gute Arbeit. Kurz vor der Verpflegungsstelle in Grünstadt öffnete ich die Packung und hoffte, mir noch einen kurzen Kick für die letzten Kilometer zu holen. Inzwischen hatte ich einen Mitläufer gefunden, der mir ausgerechnet an der Asselheimer Wand erklärte, wir könnten unter 1:40 Stunden bleiben. Ich erklärte ihm, dass ich das für ein schier unmögliches Unterfangen halte. Ich hatte zuvor nur zwei, vielleicht drei Mal auf die Uhr geschaut, verließ mich ausschließlich auf mein Gefühl. In der Ferne erkannte ich eine weitere Läuferin. 100, vielleicht 150 Meter lag sie zu diesem Zeitpunkt vor mir. Von hinten arbeiteten wir uns nach vorne. Das Ortsschild von Bockenheim kam näher und die Läuferin auch. Sieben-, achthundert Meter vor dem Ziel holte ich sie ein. Augen zu und durch, dachte ich mir. Dass ich im Ziel vierte Frau war, realisierte ich erst später. Den letzten Kilometer legte ich in 4:15 Minuten zurück. Mit einem lockeren Ausrollen auf dem Rad habe ich den Montagmorgen begonnen. Die Beine fühlen sich gut an. Trotzdem werde ich es in den nächsten Tagen geruhsam angehen lassen, ehe ich mich dann auf den Messeturm Sky Run in Frankfurt und einige andere kleinere Läufe vorbereiten werde. Auch das Triathlontraining für Hamburg soll nicht zu kurz kommen.

Danke an die Fotografen Dominique Helfenfinger, Franz Reindel und Peter Gründling (laufticker.de). Danke an meinen kleinen, aber feinen Fanclub, an die gigantischen Zuschauer, an meinen etwa zwei Meter großen Mitläufer, der zwei Kilometer vor dem Ziel meinte, wir könnten unter 1:40 Stunden bleiben und ich ihn für verrückt erklärt habe und last but not least an Isostar Deutschland, Kossmann Laufdesign und an Moderator Jochen Heringhaus, der gleich zwei Mal unseren 1. Ludwigshafener Insellauf erwähnt hat.

 

Sonja Herb:

Am 10.04.16 fand der 10. Weinstrassen-Marathon statt und ich nahm das erste Mal bei diesem Lauf teil. Das Wetter war herrlich und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Ich entschied mich bei der Anmeldung für die Halbmarathon-Distanz. Um 10.00 Uhr fiel der Startschuss. Der erste Kilometer durch Bockenheim war recht eng. Ein Überholen war dort recht schwierig, aber dennoch möglich. Tatjana, mit der ich ausgemacht hatte, dass wir zusammen den Halben laufen und ich schlängelten uns so durch. Richtung Asselheim ging es auf der Bundesstrasse lang und die Läufertraube entzerrte sich etwas. Es ging immer mit leichtem Anstieg voran, Richtung Asselheim den Berg hinunter und dann kurz darauf kam wieder eine Steigung. Dies zog sich auch auf der gesamten Strecke wie ein roter Faden durch. Mal gab es kurze flache Strecken, dann wieder mit leichter Steigung oder wie ich mit leichtem Entsetzen nach km 10 feststellte mit einer kurzen aber knackig steilen Steigung in Kleinkarlbach. Verpflegungsstationen gab es reichlich auf der Strecke. Die legendären Rieslingschwämme sah ich auch auf der Strecke. Ich bevorzugte jedoch eher Wasser und zum Schluss Cola. Das letzte Stück der Strecke ab km 18 hatte es richtig in sich. Die Steigung ab Asselheim ging heftig in die Beine und kleine Schritte waren angesagt. Wieder auf der Bundesstrasse angekommen ging es fast flach zurück nach Bockenheim. Ich habe die letzten zwei Kilometer noch einmal alle Kräfte mobilisiert und Tatjana und ich sind gemeinsam durchs Ziel. Leider hat es für mein gesetztes Ziel unter 2 Stunden nicht gereicht. Letztendlich wurde eine glatte 2.06.00 draus. Belohnt wurden wir mit der schönen Finisher-Medaille. Das leckere alkoholfreie Weizenbier im Ziel hatten wir uns alle an dem Tag redlich verdient. Ich möchte nochmal Danke an mein ESV-Laufteam sagen und auch an die Gruppe der Kossmann-Laufbotschafter, für die ich an diesem Tag das Shirt zum Lauf tragen durfte. Es war ein schöner Lauf und vielleicht schaue ich mir in zwei Jahren mal die ganze Strecke an.

 


03.04.2016 - AK-Sieg beim Frauenlauf in Stuttgart

Nach ein paar Tagen Urlaub in Ascona habe ich noch einen Abstecher zum AOK Frauenlauf nach Stuttgart gemacht. Die Beine waren heute nicht ganz so frisch wie noch vor einer Woche beim Zehner in Rheinzabern. Ich habe festgestellt, dass Stuttgart doch einige Hügelchen hat. Das Resultat: Gesamt-Achte und Platz 1 in meiner Altersklasse. Und das ohne meine geliebte Suunto Ambit 2S. Die nämlich habe ich im Safe in Ascona samt einiger anderer Wertsachen vergessen. Offensichtlich war der Kopf bei der Abreise noch auf Urlaubsmodus eingestellt. ;-) (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck)


27.03.2016 Pfalztitel und Bronze für ESV-Laufteam

Die Pfalzmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf im südpfälzischen Rheinzabern waren für das Laufteam des ESV Ludwigshafen eine Reise wert:  Mit einer Gold-, einer Bronzemedaille und weiteren Top-Ten-Platzierungen kehrten die ESV`ler von den Titelkämpfen, die im Rahmen des Osterlaufes auf der ehemaligen deutschen Meisterschaftsstrecke stattfanden, zurück. Saskia Helfenfinger-Jeck gewann in 43:32 Minuten den Pfalztitel bei den Seniorinnen W40. In der Team-Wertung erreichten Saskia Helfenfinger-Jeck, Miriam Feyhl und Sonja Herb Platz drei. Vierte Ränge gab es in der Einzelwertung für Miriam Feyhl (W35) und für Sonja Herb (W40). Christian Beilmann wurde in der M35 Fünfter, Klaus Fischer (M55) lief auf Rang acht. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Dominique Helfenfinger, Peter Gründling/laufticker.de)

 


19.03.2016 - Basis-Laufkurs erfolgreich beendet

Am gestrigen Freitag endete des diesjährige Basis-Laufkurs "Von 0 auf 30 Minuten". Gemeinsam genossen wir die frühlingshaften Temperaturen auf der Parkinsel und absolvierten locker, flockig, leicht die 30 Minuten durch den Stadtpark. Einer Laufkarriere steht nun nichts mehr im Wege. Einige Impressionen vom Abschluss mit Urkundenübergabe gibt es hier:


15.03.2016 - Run Up 2016 am 15. April

Zum dritten Mal beteiligt sich die Lauf- und Triathlonabteilung des ESV Ludwigshafen am Run Up des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV). Am Freitag, 15. April 2016 wird auf der Parkinsel, Treffpunkt auf dem Gelände des Ludwigshafener Kanuclubs, Hannelore-Kohl-Promenade 1, ab 18 Uhr die Lauf- und Walkingsaison 2016 eingeläutet. Eingeladen zum Mitmachen sind alle – vom Gelegenheitssportler bis zum ambitionierten Wettkampfläufer. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. mehr

 


13.03.2016 - ESV`ler mit guten Zeiten

Sechs Sportler des ESV Lauf- und Triathlonteams war am Samstag am Start beim Sandhofer Straßenlauf. Dabei sprangen zwei Top-Ten-Platzierungen und einige persönliche Bestzeiten heraus. Miriam Feyhl lief in der W30 über zehn Kilometer auf den dritten Platz, Mischa Helfenfinger wurde Sechster im Schülerlauf (1,4 km) in der U10. (Fotos: Dominique Helfenfinger, Thomas Dörr)

 

Persönlicher Bericht von Sonja Herb:

Am 12.03.2016 starteten die Roten beim 30. Sandhofer Straßenlauf. Mischa Helfenfinger beim Schülerlauf über 1,4 km. Kathy Ermert und Dominique Helfenfinger beim 5 km-Lauf und Klaus Fischer, Miriam Feyhl und ich beim 10km-Lauf.  Das Wetter war frühlingshaft und die Sonne schien. Leider war es teilweise sehr windig, was wir alle noch schön auf der Strecke spüren sollten. Die Organisation vor Ort war sehr gut und jeder Läufer bekam anlässlich des 30. Laufs einen Turnbeutel als Geschenk vom Verein. Eine nette Geste für die niedrige Startgebühr. Es war zeitweise sehr „schattig“ durch den Wind und wir machten uns auf dem Platz warm. Die Startaufstellung war recht eng und die ersten Meter des Laufes ebenso. Wer sich da beim Start nicht ziemlich weit vorne aufgestellt hatte, musste erst einige Zeit laufen, um überholen zu können. Das war die erste Hürde. Und ein weiterer  Gegner war auf der Strecke vertreten - der Gegenwind. Mit ihm hatten alle Läufer, gerade auf der Passage des Rheindammes, zu kämpfen. Hier verlor man kostbare Zeit, obwohl die Strecke super eben und für Bestzeiten geeignet war. Teilweise hatte ich das Gefühl gegen eine Mauer zu laufen. Die windgeschützten Passagen waren eine richtige Wohltat. Die Strecke musste zweimal gelaufen werden und zum Schluss ging es auf die Bahn ins Ziel. Trotz des Gegenwindes lief ich meine bisher beste Zeit auf 10 Kilometer. Insgesamt eine schöne, wenn auch sehr windige Veranstaltung. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

 


13.03.2016 - schnell – familiär – naturverbunden

Mit diesem Spruch wirbt der Bienwald-Marathon um potentielle Läuferinnen und Läufer. Nun, dass mit dem schnell ist immer so eine Sache und liegt sicher im Auge des Betrachters. Heute morgen waren Christian und ich unterwegs. Und wir waren mit unseren Ergebnissen (01:34:39) mehr als zufrieden. Für Christian sprang sogar eine persönliche Bestzeit heraus. Für Christian und mich war das also heute schnell.

 

Familiär- absolut. An jeder Ecke stehen ehrenamtliche Helfer und kümmern sich um die Belange der Gäste. Und wer die Läuferschar so kennt, weiss dass das kein leichtes Unterfangen darstellt. :-) Naturverbunden ist der Bienwald-Marathon (in unserem Fall der HM), w spätestens wenn es aus den Dorfstraßen in den Wald geht. Nett am Rande war auch unser zufälliges Treffen mit den Riesling Runners. Angespornt von Wetteinsätzen erreichten die beiden Kollegen ebenfalls die gesetzten Ziele. Ein Wiedersehen beim Insellauf ist schon verabredet.

 

Abschließend bleibt nur eines zu festzuhalten: Es gibt diese Laufveranstaltungen, bei denen du teilnimmst und am Ende denkst, dass es nett war, aber ein zweites Mal sicher nicht sein muss. Der Bienwald gehört sicher nicht zu der Kategorie und sieht uns im nächsten Jahr wieder. (Text: Martin Jeck, Fotos: Kathy Ermert)

 


07.03.2016 - Auf und Ab durch Eisenberg

Pünktlich um 15.00 Uhr zählte Moderator Jochen Heringshaus von Runner`s Point, genannt „Vanmann", von 10 auf 0. Der Start war geglückt und es ging gleich etwas ansteigend durch die Ortschaft. Da ich zum ersten Mal bei diesem Stadtlauf startete, hielt ich am Anfang meine Zeit ein, um eventuell die 60 min auf 10 Kilometer zu erreichen. Doch nach 4 km, als mir der spätere Sieger Tim Könnel schon auf dem Rundkurs entgegen kam, wurde ich eines Besseren belehrt. Die Stecke – so musste ich feststellen - war für manche ein schneller, asphaltierter Rundkurs, für mich aber, der fast nur ebene Strecken gewohnt ist, waren die Wellen auf und ab und teils auch durch den Wald schon eine Herausforderung. Fazit für mich: Wenn ich wieder mal so einen Lauf machen sollte, werde ich vorher die Höhenmeter in der Gegend auf einer Karte anschauen. Trotzdem bin ich zufrieden angekommen, denn in meiner AK M65 wurde ich Siebter. Ein großes Lob an die Organisatoren. (Text: Horst Meurer, Fotos: Gabi und Peter Gründling/laufticker.de, Horst Meurer)

 


29.02.2016 - Ein etwas anderes Laufausflug

Mit dem Zug von Bad Dürkheim nach Neustadt an der Weinstraße und per Pedes wieder zurück – auf dieses Abenteuer ließen wir – Martin Jeck, Bernie Brauer und ich (Saskia Helfenfinger-Jeck) – uns am Sonntag ein. Gabi Gründling, vielen bekannt als die Chefin von laufticker.de und vom LT Weisenheim am Berg hatte gerufen und viele Laufverrückte folgten ihr. Es war kalt, ziemlich kalt sogar an diesem Sonntagmorgen. Wir froren und bibberten. Pünktlich fuhr der Zug in Dürkheim ab. Bevor wir uns auf den Weg durch und entlang des Pfälzer Waldes machten, führte die Route durch Neustadt – vorbei am Elwedritsche-Brunnen und über den Haardter Treppenweg. Da gab es für mich schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf den Messeturm Skyrun in Frankfurt im Juni. Die Zeit verging wie im Flug, hügelige Passagen wechselten sich mit flachen Abschnitten ab. Die Mandelbäume zeigten sich in voller Blüte. Von oben herab warfen wir einen Blick auf die wunderschönen Weindörfer Deidesheim und Wachenheim. Schon tauchte der Flaggenturm, im Volksmund auch „Kaffeemühle“ genannt, vor unseren Augen auf. Die Lauftour näherte sich ihrem Ende. Leider, denn sie bot eine echte Abwechslung zu unseren gewöhnlichen Runden im Maudacher Bruch oder auf der Parkinsel. Mal sehen, wohin uns der Zug beim nächsten Mal fährt. Ich hätte da noch einige Ideen. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck)

 


22.02.2016 - Rauf auf den Berg

Der Berg rief und das zum inzwischen 29. Mal. Damit zählt der Oggersheimer Berglauf der TGO zu den ältesten Läufen in Ludwigshafen. Am Sonntag erklommen die Sportler über 10,6 Kilometer die höchste Erhebung Ludwigshafens, den Michaelsberg, im Volksmund auch Monte Scherbelino genannt. Um zehn Uhr wurden nicht nur die Bergläufer, sondern auch die Halbmarathonis und die Walker über 7,5 Kilometer auf die Strecke mit Start und Ziel an der Bezirkssportanlage Oggersheim geschickt. Wer die 21,1 Kilometer lief, dem blieb der Weg hinauf auf den Berg erspart, denn die Runde führte um den Monte Scherbelino herum und musste zwei Mal absolviert werden. Ein klasse Rennen lieferte Martin Jeck ab. Er kam als Zweiter der M30 in 47:17 Minuten ins Ziel. Ebenfalls am Start über 10,6 Kilometer war Hansjürgen Weiler der in 59:55 Minuten als 19. der M50 noch unter der Ein-Stunden-Marke blieb. Schnellster ESV`ler über die Halbmarathondistanz war Christian Beilmann (1:47,56 Stunden), gefolgt von Klaus Fischer (2:04,53 Stunden), Miriam Feyhl (2:06,24 Stunden) und Sonja Herb (2:19,28 Stunden. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck, Fotos: Thomas Dörr)

 


09.02.2016 - Miriam Feyhl und Klaus Fischer beim 20er in Rheinzabern am Start

Etwas mehr als 700 Läufer kamen nach Rheinzabern,  um den dritten Teil der Winterlaufserie , die 20 km, zu laufen. Trotz des trüben Wetters war an diesem Fasching Sonntag eine  gute Stimmung in der Halle sowie am Start. Die Organisatoren und Helfer der Winterlaufserie haben wie auch im Vorjahr eine schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt.
Für den ESV starteten Klaus Fischer und ich - unterstützt durch Thomas Dörr, der uns fleißig zujubelte uns fotografierte :-)
Die 20 km verteilten sich auf zwei Runden durch und um Rheinzabern/Jockgrim. Verpflegung in Form von Tee und Wasser gab es bei 10 km.
Während des Laufes begleitete mich Gerhard aus Rülzheim. Ich kam bei km 3 mit ihm ins Gespräch. Er erklärte mir, dass er 41 geboren sei und ich war Hin und Weg, dass dieser Mann sogar mit Herzschrittmacher die 20 km unter 2 Std. laufen kann. Wir liefen nebeneinander her und später auch gemeinsam ins Ziel. Zwischendurch erzählte er mir, wo er schon überall gelaufen ist… Marathons und Ultras…Wahnsinn!!
Bei der Siegerehrung durfte dann gefeiert werden, denn der Serienrekord (10km, 15km, 20km) von Frederik Unewisse aus dem Vorjahr 2015 wurde durch Weldu Haptom in 2:18,49 unterboten.
Ich bin sehr glücklich in Rheinzabern am Start gewesen zu sein. Leider konnte ich nur bei den 20 km der Winterlaufserie starten, aber eines bleibt festzuhalten: Rheinzabern ist eine der tollsten Veranstaltungen im Jahr und für mich persönlich unverzichtbar, wenn die  Gesundheit mit macht.
Herzlichen Glückwunsch an Klaus, der seinen ersten Zwanziger in einer super Zeit absolviert hat. KLASSE!!! Und vielen Dank an Klaus für das Auslegen der Startgebühr :-)  Es war halt doch früh am Morgen…
Vielleicht klappt es ja 2016/2017 mit der kompletten Serie :-)
Zeiten: Klaus Fischer (1.49,53h ), Miriam Feyhl (1.56,16h)
(Fotos: Thomas Dörr, Text: Miriam Feyhl)

 


09.02.2016 - Ein dreifach donnerndes Ahoi auf Horst Meurer

Bei herrlichem Wetter mitten im Wald fiel am Samstagnachmittag, 14.15 Uhr, der Startschuss für den 5 km Faschingswaldlauf. Für mich war es das das erste Mal, das ich an einem Waldlauf teilnahm. Ich wusste nur, dass es eine leicht profilierte Waldstrecke ist mit wechselnder Oberflächenstruktur. (steinige Passagen ). Daher nahm ich mir vor, die ersten zwei, drei Kilometer am Waldweg mit seinen vielen Wurzeln von den Bäumen vorsichtig zu laufen. Danach liefen die restlichen Laufkilometer sehr gut für mich. Nach 30:40 Minuten kam ich ins Ziel. Bei den Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz belegte ich den sechsten Platz in der Seniorenklasse M60. Fazit für mich. Im Wald lernt man erst richtig laufen und holt sich die Kondition für die anderen Läufe auf Asphalt. Es wird für mich bestimmt nicht der letzte Waldlauf gewesen sein. Dem LTV Bad Dürkheim muss ich Kompliment aussprechen, denn die Organisation war hervorragend. (Text & Foto: Horst Meurer)

 


25.01.2016 - Martin Jeck und Saskia Helfenfinger-Jeck starten mit Titel in die Saison

Mein letzter Crosslauf liegt schon einige Jahre zurück. Cross war schon immer meine Leidenschaft. Hier habe ich auch meine größten sportlichen Erfolge gefeiert. Irgendwie juckte es mal wieder und so entschied ich mich, das neue Jahr gemeinsam mit meinem Bruder Martin beim Leininger Crosslauf der TSG Grünstadt einzuläuten. Zu meiner Leistungssportzeit bin ich in Grünstadt unzählige Male gelaufen, habe die künstlichen Hindernisse und Sandpassagen bewältigt. Aber an jedem, auch an mir, nagt der Zahn der Zeit. Erstmals durfte ich auch in der neuen Altersklasse W40 an den Start gehen, obwohl ich noch bis Mitte Mai 39 Jahre alt bin. Tja, solche Altersklasseneinteilungen sind unerbittlich.
Ich hatte mich nicht speziell für Grünstadt vorbereitet. Mein Fokus liegt in diesem Jahr auf einigen anderen Wettkämpfen. Und so war ich doch etwas überrascht, wie gut es lief. Zwischen dem Hockeyspieltag meiner Jungs und einem Hockeyspiel des TFC Ludwigshafen, das ich am Abend für die Rheinpfalz schrieb, hatte ich knapp drei Stunden Zeit. Das sollte hinhauen. „Muss eben mein Bruder ein bisschen schneller auf der Langstrecke unterwegs sein, damit wir wieder pünktlich in Ludwigshafen sind“, dachte ich mir. 6800 Meter standen am Samstagmittag auf dem Programm. Sechs Runden über aufgeweichte Sportplätze, Rasen, Sand und Hindernisse. Ich ging das Rennen verhalten an, wollte erst einmal schauen, was der Rest des Feldes so macht. Und was soll ich sagen bzw. schreiben? Es lief richtig gut. Ich wurde Runde um Runde schneller und konnte so unterwegs noch die eine oder andere Läuferin einholen. Vorne machten zwei junge Triathletinnen das Tempo. Ich lief auf Sichtweite und erreichte als Gesamtdritte bei den Frauen nach 30:06 Minuten über die Ziellinie. Damit gewann ich zum einen meine Altersklasse und zum anderen auch den Titel bei den Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz in der W40. Tags zuvor hatte ich noch zwei Trainingsgruppen betreut, lief insgesamt 14 Mal die berühmte Ludwigshafener Schneckennudelbrücke hinauf. Ganz frisch waren die Beine daher nicht, aber ich habe wieder Lust bekommen aufs Crosslaufen.
„So ein Crosslauf ist schon was ganz anderes als ein Straßenlauf. Es hat aber richtig Spaß gemacht“, kommentierte mein Bruder Martin nach 9000 Meter seinen Wettkampf. Auf dem ungewohnten Terrain lief er in 40:26 Minuten zum Titel bei den Bezirksmeisterschaften in der M30. Wir waren nach dem Lauf gezeichnet von dem nach heftigen Regenfällen aufgeweichten Boden. Meine Schuhe lagern momentan noch auf der Terrasse und freuen sich schon riesig aufs Reinigungsprozedere. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck)

 


25.01.2016 - 24-Stunden-Schwimmen im Inselbad Stuttgart

Als ich zwischen Weihnachten und Neujahr das Internet nach Terminen für Jedermann-Schwimmen durchforstete, stieß ich auf das 24-Stunden-Schwimmen vom Schwimmverbund Schwaben im Inselbad Untertürkheim in Stuttgart. Der Termin passte, in Stuttgart habe ich zwei Jahre gelebt, warum also nicht einmal zu einer Sportveranstaltung dorthin fahren? Mein Ziel war es, die in der Ausschreibung angekündigte Silbermedaille (ab 3000m) am Ende in den Händen zu halten. Es sollte eine Herausforderung werden: Mein Training bestand bisher – wenn es um die Distanz ging – aus maximal 2000m, am Silvestermorgen habe ich mich im Hinblick auf das, was ich mir vorgenommen hatte an die 2500m gewagt. Bis zu den 3000m, die ich komplett und ohne Pause kraulen wollte, war es also „nur“ noch die Distanz des letztjährigen Ladenburger Triathlons, die fehlte…

 

Um kurz nach 15 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten Bahnen waren sehr entspannt. Nach und nach füllte sich jedoch das Becken und auch meine Bahn, so dass man sich irgendwann mit fünfzehn Teilnehmern aller Altersstufen arrangieren musste. Spätestens da war mir klar, dass ich die Zeit nicht mehr im Blick haben durfte, sondern den Fokus komplett auf die Distanz legen sollte. Es galt, Ruhe zu bewahren im Hinblick auf diejenigen, die in der Mitte der Bahn schwammen und somit das Überholen bei „Gegenverkehr“ erheblich erschwerten. Und dann gab es noch jene Gruppe, die nach jeder Bahn eine Pause am Beckenrand brauchte und somit den Platz für jemanden, der direkt wenden wollte, blockierte…

 

Irgendwann hatte ich diese Widrigkeiten überstanden, die Bahn leerte sich wieder etwas und ich hatte die angepeilten 3000m in der Tasche. Ich fühlte mich noch recht gut, daher entschloss ich mich, nach einer kurzen Verschnaufpause am Beckenrand noch ein paar Bahnen nachzulegen. Schlussendlich stieg ich stolz und glücklich um kurz vor halb fünf nach 70 50-Meter Bahnen aus dem Becken.

 

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es (auch wenn ich noch keine Vergleiche habe) eine gut organisierte Veranstaltung für wirklich Jedermann ist. Jeder Teilnehmer kann so viele Meter schwimmen wie er möchte, auch längere Pausen, die für leckeren Kuchen, belegte Brötchen, Maultaschen und Co. genutzt werden können, sind möglich.

 

2017 werde ich garantiert wiederkommen; dann aber mit dem Ziel ‚Goldmedaille‘.

(Text & Fotos: Kathy Ermert)

 


15.01.2016 - Aus dem Leben eines Laufanfängers - Jeder Schritt zählt

Jeder Schritt zählt – Erlebnisse eines Laufanfängers

 

Sonntagmorgen, 10. Januar 2016

 

Ich hatte  mich im Dezember für heute zu einem Wettkampf angemeldet. Heute möchte ich meinen ersten Lauf über 15 km bestreiten. Bin mein ganzes Leben vorher noch nie so weit gelaufen. Und das mit 55 Jahren.

 

Als ich aus dem Fenster schaue, sehe ich halbdunklen Himmel, Regen, heftige Windböen, knapp 5 Grad. „Oh Mann“, denke ich, da geht ja kein Hund vor die Tür. Mir fällt der Spruch ein: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Meine Laune und das Wetter werden deswegen trotzdem nicht besser. Lustlos packe ich meine Lauftasche, frühstücke noch ein wenig und ab ins Auto. Ein Mann ein Wort.

 

In Rheinzabern angekommen, schnell aus dem Auto, durch den Regen gehuscht, ab in die Halle zur Anmeldung, um meine Wettkampfnummer zu holen. Die Halle ist total überfüllt. Den meisten scheint das Wetter nichts auszumachen, Sie sind jedenfalls gut gelaunt. Langsam steigt bei mir die Nervosität. Schaffe ich die Strecke? Wie schnell soll ich laufen? Noch schnell um die Ecke, schnell was trinken, Startnummer ans Trikot… Sind die Schuhe richtig gebunden? Mit oder ohne Mütze laufen? Tausend Sachen gehen mir durch den Kopf.

 

Ach ja, das hätte ich fast vergessen, warmlaufen ist wichtig, auch dass noch. Also raus aus der Halle und tatsächlich, ich kann’s kaum glauben, der Regen hat aufgehört. Ha, meine Laune steigt spürbar, gleich geht’s los. Ich reihe mich zwischen den einigen hundert andern Läufer irgendwo in der Mitte des Läuferfeldes ein. Noch ein Blick auf meine nagelneue Pulsuhr, der Startschuss fällt. Los geht’s...

 

Rückblick November 2013

 

Nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise aus China hatte ich mich zu einer jährlichen Hauptuntersuchung bei meinem Arzt angemeldet. Hoher Blutdruck, sehr schlechte Cholesterin-Werte und an der Grenze zur Diabetes waren das niederschmetternde Ergebnis. Nach ein paar Tagen des Selbstmitleids habe ich meiner Frau erzählt, dass ich jetzt endlich was für meine Gesundheit tun will. Samstags darauf habe ich die alten Sportschuhe und ein paar alte Sportklamotten angezogen und bin raus. Ich erinnre mich noch genau. Es war Dezember 2013, strahlend blauer Himmel, um die Null Grad. Nach 1 km war ich total aus der Puste. Mit viel zu schnellem Tempo bin ich losgelaufen. Es war frustrierend. Im Wandertempo zurück nach Hause. Zu Weihnachten bekam ich von meiner Frau einen Pulsgurt geschenkt, den ich an mein Handy koppeln konnte. Der Wink mit dem Zaunpfahl....

 

Im Internet fand dich ein paar interessante Web Sites über Laufen für Anfänger, Pulsbereiche, Gesundheitsaspekt usw.

 

Zu Silvester 2013 bin ich dann im langsamen Tempo schön den Puls im Blick einige Kilometer gelaufen. Wurde der Puls zu hoch, legte ich Gehpausen ein. Im Alltag nutze ich jede Gelegenheit, ein paar Schritte zu gehen. Ich benutze keinen Fahrstuhl mehr, zum Bäcker laufe ich. An den Wochenenden 1-2 Runden um den Ebertpark, später auch im Maudacher Bruch. Jeder Schritt zählte. Im Frühling sind meine Frau und ich auch regelmäßig mit dem Fahrrad an die Weinstraße gefahren.  

 

Die Läufe wurden immer länger, das Tempo immer flotter. Es war erstaunlich, wie schnell sich der Körper der Belastung anpasste. Im Sommer 2015 habe ich mich dann zum Stadtlauf in Ludwigshafen angemeldet. Unter dem Motto „ Dabei sein ist Alles“ genoss ich die tolle Atmosphäre und vielen Zuschauer die jeden Läufer lautstark anfeuerten. Euphorisch und mächtig stolz auf mich lief ich nach 7200 Meter ins Ziel. Die Zeit war nebensächlich. (Naja fast......)

 

Motiviert von meinem persönlichen Triumpf wollte ich mehr. Im Internet wurde ich auf die Homepage des ESV Ludwigshafen aufmerksam. Die Laufabteilung mit Trainerin Saskia bot für alle Laufinteressierten vom Anfänger bis zum ambitionierten Läufer Training an. Nach einem Telefonat mit Saskia bin ich dann zum Lauftreff zur Parkinsel an die Pegeluhr gekommen. Unkompliziert mit kurzem Hallo wurde ich begrüßt, danach ging’s in der Gruppe los. Laufen in der Gruppe macht einfach mehr Spaß. Dazu kommt noch die professionelle Betreuung, das gibt Motivation.

 

Sonntagmorgen, 10. Januar 2016

Den ersten Kilometer bin ich schon wieder zu schnell los, also Tempo raus. Lass Dich nicht anstecken Fischer, denke ich gerade. Ist egal, wie viele Läufer dich überholen, das Rennen ist lang. Ruhig atmen, gleichmäßig laufen, es will mir einfach nicht gelingen, ruhig zu laufen. Mal zu schnell, dann wieder langsam, ständiger Blick auf die Uhr, ich habe noch immer kein Laufgefühl gefunden. Was hab ich noch gelernt? Arme einsetzen, kurze Schritte, Beine hoch, gleichmäßig atmen. Oh bin schon bei km 5. Das ging aber schnell, ich horche in mich rein, wie fühlst du Dich Fischer? Jaaa, die Sonne kommt raus, auf geht’s Gas geben. Die nächsten 5 km laufen echt gut, konstantes Tempo, etwas schneller als am Anfang. 10 km sind geschafft. Jetzt wird’s spannend. Die letzten 5 km sind neu. Noch nie war ich so lange so schnell unterwegs. Habe ich noch Kraft? Schaffe ich das bis ins Ziel? Kaum denke ich darüber nach werde ich bei km 12 und 13 deutlich langsamer. Ein totaler Einbruch. Ich verliere fast 10 Sekunden pro km an Tempo. Na super, ich hab’s gewusst, ich war doch zu schnell. Komisch, der Puls auf meiner Uhr zeigt mir was anders, der ist viel zu tief und könnten viel höher sein. Was ist los? Der Kopf sagt nein das Herz sagt ja? Klausi, sei kein Feigling. Da vorne, der Typ im gelben Laufshirt, ist der vorhin nicht mit Schnappatmung an mir vorbeigelaufen? Dagegen atme ich ja wie beim Yoga. Den kralle ich mir, denke ich und ab geht’s. Nur noch zwei km, Gas geben. Ha, geht doch, gleich hab ich ihn, ausatmen, einatmen. Tut mir leid, mein Freund, denke ich und laufe zügig am gelben Schnappatmer vorbei. Noch 1000 Meter, weiter Gas geben, komm Fischer gib alles, du kannst es. Nur noch laufen, laufen, laufen noch 500 m einige Zuschauer feuern mich an, da ist das Ziel. Juhu ich hab’s geschafft. Glücklich und dankbar trinke ich meinen schönen warmen Tee, der mir im Ziel gereicht wird.

 

Fazit

 

Heute bin ich einige kg leichter. Ich brauche keine Bluthochtabletten mehr, meine Blutwerte sind exzellent. Mein Arzt ist zufrieden. Meine Frau macht sich keine Sorgen mehr und ich natürlich auch nicht. Laufen macht Spaß, Laufen ist gesund. Ein Beispiel:

 

Mein Herz schlägt heute 12 Schläge langsamer in der Minute in Ruhe= 12 Schläge/min x 60min/std x 24 Std/Tag. x 365 Tage. Das sind 6.307.200 Schläge weniger im Jahr als vorher. Eine Pumpe im Schongang.

 

Jeder kann laufen. Es ist völlig egal, wie lange oder wie schnell. Ob walken oder schnelles Tempo, jeder soll laufen wie er möchte. Ob Jung ob Alt. Es gibt keinen Grund, nicht zu laufen. Der erste Schritt ist der Wichtigste und jeder Schritt zählt. Laufen in der Gruppe bringt Spaß und motiviert. Ich habe beim ESV eine tolle Truppe gefunden. Diese Jahr laufe ich meinen ersten Halbmarathon. Mal sehn, was wird.

 

Zum Schluss möchte ich noch ein Zitat von der Läuferlegende und mehrfachen Olympiasieger Emil Zatopek aus Tschechien wiedergeben:

 

„ Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“

 

Recht hat er. (Text & Fotos: Klaus Fischer)

 


10.01.2016 - Jürgen Ringelsbacher auf Abwegen

Samstag, 09.01.2016, Revierguide-Trail in Imsbach - veranstaltet vom Trail-Magazin.de. Haupt-Guides waren Max Kirschbaum und Karl-Heinz Klos. Angeboten wurden drei Strecken: ca. 8,5 Km mit 350 HM; ca. 15 Km mit 800 HM; ca. 21 Km mit 1000 HM . Zum Einstieg ins neue Jahr habe ich mich für die kurze Strecke entschieden, was dann doch noch 9,47 km mit 385 HM ergab. Die Strecke wies einen sehr hohen Single-Trail-Anteil auf. Insgesamt waren es so um die 170 Läufer, die auf den drei Strecken unterwegs waren. Fazit: Absolut top organisiert, mit Getränkestation unterwegs sowie am Ziel und dies alles auch noch kostenlos. (Text & Foto: Jürgen Ringelsbacher)

 


06.01.2016 - ESV-Lauf- und Triathlonteam in der RUNNER`S World

Das Lauf- und Triathlonteam des ESV Ludwigshafen hat es in die Februar-Ausgabe der Runner`s World geschafft. Wir sind stolz wie Bolle, denn Runner`s World ist das weltweit größte Laufsport-Magazin. Das Jahr 2016 beginnt hervorragend!


03.01.2016 - Jahresrückblick auf Youtube


22.12.2015 - ESV-Quartett beim Vorsilvesterlauf am Start

16. Vorsilvesterlauf des Skiclublaufs des Skiclubs Ludwigshafen am 20.12.2015
Um 14 Uhr liefen wir vom Vereinsheim des Skiclubs Ludwigshafen im Heuweg 129 los. Es ging Richtung Maudacher Bruch auf den höchsten Berg Ludwigshafens, den Michaelsberg. Klaus, Rosi und ich nahmen die 8888m lange Skiclubmeile unter unsere Läuferfüße. Ulrike konzentrierte sich auf die 5000m Nordic Walkingstrecke. Das Wetter war ideal für alle Teilnehmer. Im Vordergrund stand für uns vier vom ESV-Lauf und Triathlonteam der Spaß, die Bewegung und die Gemeinschaft. Klaus kam in 47:02,7min, Rosi in 52:02,7min, ich in 53:02,7min  und Ulrike in 44:13,2min insZiel. Die Zeitnahme wurde Bernd Rollar von br-timing durchgeführt. Der Vorsilvesterlauf war hervorragend organisiert. Ein kleiner familiärer Lauf. (Text & Foto: Horst Meurer)

 


15.12.2015 - Alle Jahre wieder...

… pünktlich zum 3. Advent am 13.12.2015 ging die Winterlaufserie in Rheinzabern in ihre 34. Runde. Wie die Jahre zuvor waren Start und Ziel an der IGS Rheinzabern. Die Sporthalle war wieder weihnachtlich geschmückt und die Bewirtschaftung mit dem riesigen Kuchenbuffet hieß die Läufer herzlich willkommen. Es war wie ein Nach-Hause-Kommen. Viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr traf man wieder dort und ich hatte das Gefühl, dass es in diesem Jahr mehr Läufer waren als im Jahr zuvor. Leider nahmen nur Klaus Fischer und ich vom ESV teil. Pünktlich um 10:05 Uhr startete der 10 km Lauf, bei dem heuer knapp 1400 Läufer teilnahmen. Wie letztes Jahr ging der 10 km Lauf durch das Römerdorf. Die Rundstrecke war mir vom letzten Jahr noch gut bekannt und ich wusste, dass es bestimmt wieder einige Bestzeiten hier gab. Tatsächlich wurde der Streckenrekord gebrochen und Simon Stützel von der Landau Running Company finishte in 30:04 Minuten den Lauf. Verletzungsbedingt konnte ich die letzten Wochen kaum trainieren und war erstaunt, dass es dennoch gut für mich lief. Ein Blick auf die Uhr ließ mich hoffen, wenigstens unter einer Stunde zu laufen. Die letzten zwei Kilometer Richtung Jockgrim und zurück waren anstrengend und ich wollte nur noch im Ziel  ankommen und gab meine letzten Reserven und finishte laut meiner Uhr in 55:59 Minuten (lt. Veranstalter 56:11 Minuten). Klaus Fischer erreichte laut seiner Uhr nach 53:52 Minuten (lt. Veranstalter 53:59 Minuten) das Ziel. Ich war trotz meines Handicaps der letzten Wochen sehr zufrieden mit meiner Zeit. Mit einem leckeren Stück Schokoladenkuchen belohnte ich mich für den Lauf. Es war wieder eine toll organisierte Veranstaltung bei der sich einige andere Veranstalter eine Scheibe abschneiden können und dies ist den wahrhaft vielen Helfern dort zu verdanken, ohne die es vermutlich solch eine Veranstaltung nicht geben würde. (Text und Foto: Sonja Herb)

 


07.12.2015 -Duathlon-Premiere in Frankfurt

Für mich ist und war 2015 das Jahr der Premieren. Im Juli habe ich in Hamburg meinen ersten Triathlon absolviert, gestern nun stand mein erster Duathlon auf dem Programm. Das sollte mir ja an sich entgegenkommen, ist doch das Schwimmen meine Problemdisziplin und die fällt ja beim Duathlon bekanntlich weg. Meine Wahl fiel auf den Nikolaus Duathlon von Eintracht Frankfurt. Meine Vorbereitung auf dem Mountainbike sah eher mager aus. 30 Kilometer in zwei Trainingseinheiten – für so eine kurze Distanz steigen andere gar nicht erst aufs Rad. Am Samstag hatte ich noch ein Personal Training mit einem Kunden auf der Agenda stehen, tags zuvor standen die beiden Trainingseinheiten mit der ESV-Laufgruppe auf dem Programm. Nicht ganz ausgeruht ging es so am frühen Sonntagmorgen nach Frankfurt, in meine Lieblingsstadt – zumindest aus sportlicher Sicht. Dort konnte ich schon so viele persönliche Erfolge verbuchen: meine 10.000-Meter Bestzeit lief ich im früheren Waldstadion (35:17 im Oktober 1996). Zudem konnte ich vor etlichen Jahren den Silvesterlauf in Frankfurt gewinnen und belegte 2014 Rang drei über 5.000 Meter beim Women`s Run in Frankfurt. Nicht zuletzt die zahlreichen genialen Restaurants ziehen mich immer wieder nach Frankfurt: Nirgends kann man besser Sushi oder thailändisch essen wie in der Hessen-Metropole. Doch zurück zum Nikolaus-Duathlon: Von Beginn an ging die Post ab. In etwas mehr als 3:40 Minuten ging ich den ersten Kilometer an. In der kurzen Waldpassage wurde es dann recht matschig. Wie gut, dass ich meine Trailschuhe angezogen hatte. Nach zweieinhalb Kilometer folgte der Wechsel aufs Rad. Die erste Runde durch den Nidda-Park zog sich wie Kaugummi. Gefühlte 1000 Kurven standen mir im Weg. Schalten, abbremsen, schalten – so ging das 15 Kilometer lang. Als ich endlich das Gefühl hatte, den Dreh rauszuhaben, ging es bereits wieder rein in die Wechselzone. Auf dem Rad hatte ich einige Plätze verloren. Verständlich – bei so vielen „Radprofis“. Auf der abschließenden Laufstrecke lief es richtig rund und ich machte Platz und Platz gut. Am Ende sprang völlig überraschend sogar der dritte Platz in der W35 heraus. Viel mehr freute ich mich allerdings über die schokoladige Trophäe in Form eines Nikolauses. Von der süßen Medaille ist seit gestern Abend nur noch das rote Band da. (Text: Saskia Helfenfinger-Jeck)


19.11.2015 - Mit Basis-Laufkurs das Lauffeuer entfachen

Gesundheit, geistiges und körperliches Wohlbefinden, Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems – die Reihe an Vorteilen, die das Laufen mit sich bringt, könnte noch lange fortgesetzt werden. Doch wie gelingt der richtige Einstieg ins Lauftraining? Nach dem bewährten Konzept „Von 0 auf 30 Minuten“ bietet der ESV Ludwigshafen ab 29. Januar 2016 an acht aufeinanderfolgenden Freitagen wieder einen Basis-Laufkurs an.

Der Kurs richtet sich speziell an Untrainierte, Anfänger und Wiedereinsteiger. Mehr als 120 Läufer hat Saskia Helfenfinger-Jeck, Lauftrainerin und Abteilungsleiterin „Laufen“ beim ESV Ludwigshafen, in den vergangenen vier Jahren an das Laufen herangeführt.

Manchmal ist es einfach der „innere Schweinehund“, der verhindert, dass man die Laufschuhe schnürt. In der Gruppe allerdings geht bekanntlich vieles einfacher. Laufen kann so simpel sein, allerdings nur dann, wenn man weiß, wie es richtig läuft. Doch wer sich überfordert, verliert schnell die Lust am Joggen. Im Laufkurs des ESV Ludwigshafen lernen die Teilnehmer von Anfang an, worauf es ankommt, damit sie auch langfristig und mit Spaß dabei bleiben. Zur Belohnung gibt es ein völlig neues Lebensgefühl, Spaß und Ausgeglichenheit.

In 8 Wochen vom Einsteiger / Anfänger zum Läufer. Von 0 auf 30 Minuten“, lautet das Motto des Basis-Laufkurses. Behutsam und sanft werden die Teilnehmer an das Laufen herangeführt. Von Anfang an legt Kursleiterin Saskia Helfenfinger-Jeck (Lauf- und Marathoncoach, Fitness-C-Lizenz, Rückentraining, Laktatmanagerin, Gesundheitstraining für Kinder, Blackroll-Trainerin und ehemalige Leistungssportlerin, u.a. Deutsche Jugendmeisterin und Cross-WM-Teilnehmerin) Wert auf eine gute Lauftechnik. Daher gehören das Lauf-ABC, Dehnung/Gymnastik sowie Kraft- und Stabilisierungsübungen zum regelmäßigen Programm.

Der achtwöchige Kurs startet am Freitag, 29. Januar, 17 Uhr, auf dem Parkplatz „Pegeluhr“ auf der Parkinsel im Ludwigshafener Stadtteil Süd. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt! Teilnahme nur nach Voranmeldung. Nicht-Mitglieder zahlen 55 Euro, ESV-Mitglieder 45 Euro.

Zudem bietet die Lauf- und Triathlonabteilung des ESV Ludwigshafen ganzjährig Laufgruppen für die verschiedensten Leistungsstufen an. Vom Gelegenheitsläufer bis zum ambitionierten Wettkämpfer findet jeder das passende Angebot. Wer den Mittwochmorgen mit einem gemütlichen Lauf einläuten möchte, ist in der Gruppe von Horst Meurer ab 9 Uhr (Treffpunkt Parkplatz Pegeluhr auf der Parkinsel in Ludwigshafen-Süd) genau richtig. Einsteiger, die mindestens 30 Minuten am Stück laufen können, sind freitags in der 17-Uhr-Gruppe gut aufgehoben. Wer bereits über Lauferfahrung verfügt, eventuell sogar Interesse an Laufwettbewerben hat, kann sich freitags um 18.15 Uhr der Trainingsgruppe anschließen. Ein vierwöchiges kostenloses Schnuppertraining ist jederzeit möglich. Zudem bietet Saskia Helfenfinger-Jeck dienstags regelmäßig ein Ergänzungstraining mit Lauftechnik, Kraft- und Stabilisierungsübungen an.

Informationen und Auskunft: Saskia Helfenfinger-Jeck, Email: saskia.jeck@gmx.de, Tel.: 0621 5668059, Website: http://laufteam-esv-lu.jimdo.com/


19.11.2015 - Horst Meurer auf den Spuren der Markgrafen von Karlsruhe

Pünktlich um 11.20 Uhr fiel der Startschuss durch den KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuther. Ca. 1000 Läuferinnen und Läufer gingen auf den Rundkurs von dreimal 3300m durch den Schlosspark und das KSC-Stadion. Überrascht war ich, dass sogar Läuferinnen und Läufer aus der Schweiz am Schlosspark-Lauf teilnahmen. Eines störte mich etwas; das war der Wind. Eine Läuferschlange zog sich bis zum Ziel. Die Zeit war für mich nicht relevant, denn die Phase ab November heißt „Regeneration“. Das merkte man auch an den vielen Läufern, die genussvoll ihre Kilometer absolvierten. Der älteste Teilnehmer kam von Spiridon Frankfurt und war 82 Jahre alt. Der Lauf (Startnummernausgabe, T-Shirtausgabe, Strecke) war gut organisiert, jedoch ist die Getränkeausgabe am Ziel noch verbesserungswürdig. (Text: Horst Meurer)

Das Jahr 2015 in Wort und Bild finden Sie hier